Frank Elstner: "Fünf Kinder von vier Frauen sind einfach zu viel!"
Shownotes
In der zweiten Folge von „Ich nehm’ das Gleiche“, dem Promi-Podcast der BNN, trifft Bernd Kamleitner die TV-Legende Frank Elstner in seinem Büro in Baden-Baden. Der Erfinder von „Wetten, dass..?“ spricht über die Zukunft der berühmten ZDF-Show – und darüber, was er von Bill und Tom Kaulitz als mögliche Nachfolger von Thomas Gottschalk hält. Kritikern rät er gewohnt gelassen: „Meckert doch nicht schon, wenn ihr es noch gar nicht gesehen habt.“
Frank Elstner erzählt außerdem, wie ihm einst die Idee zu „Wetten, dass..?“ kam und warum seine handschriftlichen Notizen im Laufe des Abends immer unleserlicher wurden. Er blickt auf seine außergewöhnliche Karriere bei Radio und Fernsehen zurück, erinnert sich an Radio Luxemburg und berichtet von Begegnungen mit Nobelpreisträgern. Auch seine Einschätzung zur Zukunft des Fernsehens und die Frage nach einem möglichen Comeback kommen zur Sprache.
Sehr persönlich wird das Gespräch, als Frank Elstner über seine Parkinson-Erkrankung spricht. Seit er die Diagnose 2019 öffentlich gemacht hat, setzt er sich als Botschafter der Parkinson-Stiftung für Betroffene und die Forschung ein. Tischtennis und Boxen sind für ihn wichtige Bestandteile der Therapie. Seine klare Empfehlung: „Dreimal in der Woche gut durchgeschwitzt, dann bist du gut im Training.“
Daneben verrät der leidenschaftliche Skatspieler, warum er als Kind am liebsten Buttermilch trank, ursprünglich Pfarrer werden wollte und trotz seiner Verbundenheit zur Region nach eigener Einschätzung nur „Durchschnitts-Badisch“ spricht.
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00:00:00: Gibt es auch irgendetwas, was Sie besonders schlecht können?
00:00:03: Oh ja.
00:00:04: Zum Beispiel
00:00:05: Frauen widerstehen.
00:00:07: Aha!
00:00:08: Ich habe fünf Kinder von vier Müttern und das ist ein bisschen viel.
00:00:17: Regina warum hast du dem Rat nicht mehr aufs Maul gehauen?
00:00:21: Ich habe im Bett nichts schlafen können.
00:00:25: Das passiert mir heute noch Bei mir irgendwas durch den Kopf geht Und plötzlich ging mir die Frage durch den Kopf, warum wird eigentlich im Fernsehen nicht gewettet?
00:00:38: Da bin ich wie von der Tarantel gestochen aufgestanden in die Küche gerannt.
00:00:42: Hab ne Flasche Rotwein aufgemacht, paar Zigaretten hingestellt, ein paar Blatt Papier und hab bis früh um vier
00:00:51: geschrieben.".
00:00:56: Ich nehme das gleiche – Der Promi-Podcast der badischen Neuesten Nachrichten.
00:01:07: Ja, herzlich willkommen aus Baden-Baden.
00:01:09: zum BNN Podcast.
00:01:12: Ich nehme das gleiche!
00:01:13: Mein Name ist Bernd Kammleitner und so heutiger Gast sagt er einmal in einem Interview, der interessante Mensch schlechthin ist das beste Programm dass es gibt.
00:01:26: Schönen guten Tag Frank Elstner.
00:01:29: ich freue mich auch.
00:01:30: ich bin gespannt auf ihre Fragen und nachdem sie das hier so hervorgehoben haben Nämlich ernten haben sie stundenlang gelesen, um jetzt das Richtige in den Mittelpunkt zu stellen.
00:01:42: Wir sitzen hier im Büro Baden-Baden.
00:01:46: Wenn wir nach dem damaligen Interview, es war vor Ihrer ersten Sendung, verstehen Sie Spaß?
00:01:52: Nach getaner Arbeit noch gemeinsam an der Bar gesessen hätten auf welches Getränk wäre Ihre Wahl gefallen an diesem Abend?
00:02:01: Also früher war das natürlich ein... Wein, ein badischer Wein hier.
00:02:07: Gibt es eine wunderbare Kultur der Winze?
00:02:10: Ich habe auch mal eine kleine Serie gemacht über die Weine also sehr gerne weinen.
00:02:17: nur das hat mir der Onkel Doktor jetzt ausgeredet.
00:02:21: ich hatte ein bisschen Probleme bin jetzt wieder topfit und mein Doktor sagt siegst du weil du keinen Alkohol mehr trinkst.
00:02:29: Also dann würde ich das gleiche nehmen, auch ein Gläschen Wein.
00:02:33: Das Wein war auch ihr Lieblingsgetränk.
00:02:35: oder gab es da noch was anderes, weil sie auch gerne genostet
00:02:38: hat?
00:02:38: Mein Lieblungsgetränkt zu der Zeit damals war in der Merkurstraße ein Milchgeschäft, dass Buttermilch verkaufte.
00:02:48: und ob sich's glauben oder nicht, ein Glas Buttermilchs kostete fünf Pfennig!
00:02:55: Und so viel hatte meine Mutter mir immer mitgegeben.
00:02:58: Und dann gab es die Buttermilch.
00:03:01: In ihren Sendungen, und das sind ja unheimlich viele, galten sie stets als Schamander-Gastgeber.
00:03:08: Ihr Motto haben Sie einmal selbst so formuliert den kleinen Mann eine Plattform geben dass er spürt ist sei sein schönster Tag.
00:03:18: Welches war denn ihr schönster tag in ihrem ereignisreichen Leben?
00:03:23: Da kann ich Ihnen so viele erzählen.
00:03:28: Ich möchte da nicht sagen, das war der schönste Tag.
00:03:32: Da würde ich die anderen alle beleidigen.
00:03:35: Aber jedes Mal wenn ein Zuschauer mit einer tollen Idee in Wetten das gewonnen hat dann war es für mich auch ein schöner Tag.
00:03:46: Und davon gab's ja dann sehr viele?
00:03:49: Da gab es wunderbare Situationen...ich kann mich noch erinnern an zwei Mädchen, die hatten wunderschöne große Augen Und natürlich war mir klar, wenn die eine Wette einschicken, dann haben sie sich etwas überlegt was man damit machen kann.
00:04:05: Es waren Schwestern, die guckten sich an und haben nur mit der Augensprache durch die Bewegung der Pupillen sich Textezuge schickt und keiner wusste was die sagen weil keiner das verstanden hat.
00:04:25: aber Sie haben alles rausgekriegt Und waren viele Jahre später bei mir bei einer Erinnerungssendung und konnten das immer noch.
00:04:34: Sie haben jetzt schon Wetten Das angesprochen, sicherlich ist es ja die eine der erfolgreichsten Fernsehshows Europas.
00:04:42: Können sie sich noch daran erinnern wie Ihnen die Idee zu diesem Konzept kam?
00:04:47: Ja aber die Kampfverhältnismäßig spät weil ich vorher schon so viele andere Sachen gemacht habe.
00:04:54: Ich habe die Montagsmaler im Baden-Baden gemacht, sieben Jahre lang.
00:04:59: Ich habe Spiele ohne Grenzen gemacht beim westdeutschen Rundfunk, siebene Jahre und hab eigentlich immer so ein Zbettgelier dann danach eingeführt.
00:05:13: Und das hielt durch bis nach Wetten das.
00:05:19: Da habe ich auch das siebte Jahr noch betreten aber dann den Tommy ausgesucht als mein Nachfolger.
00:05:27: Und das wird er mir nie vergessen und so benimmt es sich auch.
00:05:34: Aber noch mal daran, dieser Gedanke... Ich glaube Sie haben nachts sind sie aufgewacht und hatten schon das Konzept einigermaßen im Kopf wie die Sendung aussehen könnte?
00:05:43: Ich habe im Bett nicht schlafen können!
00:05:47: Das passiert mir heute noch bei mir irgendwas durch den Kopf geht.
00:05:52: Und plötzlich ging mir die Frage durch den Kopf, warum wird eigentlich im Fernsehen nicht gewettet?
00:06:01: Da bin ich wie von der Tarantel gestochen aufgestanden in die Küche gerannt.
00:06:05: Hab eine Flasche Rotwein aufgemacht, paar Zigaretten hingestellt, ein paar Blatt Papier und hab bis früh um vier geschrieben.
00:06:16: Und das Papier – wollen Sie es
00:06:18: sehen?!
00:06:19: Soll ich's mal schnell holen?
00:06:21: Wir machen eine kurze Probe.
00:06:22: Okay,
00:06:22: dann zeigen wir das Papier von der ersten Wetten Das-Sendung.
00:06:26: Also Herr Elstner hat jetzt für uns extra sein Konzept von der Ersten Wetten das Sendung geholt.
00:06:32: Sie haben es hier in diesem Ordner aufbewahrt.
00:06:36: also hier steht wetten das Der Titel schon Spielereien mit Frank Elstler.
00:06:43: Ziel die große Herausforderungen ans Fernsehen.
00:06:47: Zu diesem können Ihre tollsten Wettideen einsenden.
00:06:52: Wir suchen aus und halten die Wette, Und hier ist jetzt der Ablauf geschrieben wie ich mir es vorgestellt habe mit Künstlern.
00:07:02: Wer da noch alles mit dazukommt und an meiner Schrift sehen sie Die wird immer unleserlicher.
00:07:10: Das ist der Rotwein
00:07:12: Der hat ein bisschen Gewehrung.
00:07:13: Aber ich muss ganz ehrlich zugeben das ist nur noch Eine Kopie, das Original habe ich Thomas Gottschalk geschenkt.
00:07:21: Okay
00:07:22: und er wird es hoffentlich gut aufbewahren.
00:07:27: Ja wissen Sie noch wie viele Minuten sie in der ersten Sendung überzogen haben?
00:07:31: Sie haben tatsächlich...
00:07:32: Vierzig!
00:07:33: Ja, Sie haben gute Erinnerungen.
00:07:35: Einenvierzig heißt es.
00:07:36: Eigentlich habe ich alle meine Sendungen überzogen und ich fand das auch gar nicht so schlimm denn wenn eine Sendung überzieht und der Zuschauer weiter gerne zuguckt, da ist doch das richtige Programm.
00:07:53: Apropos richtiges Programm?
00:07:55: Welches Programm schauen Sie denn heutzutage noch?
00:07:57: Schauen Sie viel Fern oder eher weniger die viele Leute nutzen?
00:08:01: Also ich bin froh, dass ich das Fernsehen noch habe weil meine Kinder gucken so gut wie gar kein Fernsehen mehr.
00:08:09: aber ich kann im Fernsehen Fußball gucken.
00:08:11: okay und das wird auch die Zukunft des Fernsehens sein dass die Live-Übertragungen eine große Rolle noch spielen werden.
00:08:21: Olympische Spiele, Weltmeisterschaften und Sport, Sport, und ich bin
00:08:26: sportverrückter.".
00:08:28: Werden das auch nur mal in der Zukunft?
00:08:30: Zumindest eine Sendung ist ja geplant am fünften Dezember mit den Brüdern Kaulitz hat.
00:08:37: werden das danach auch noch ne Zukunft?
00:08:39: was meinen
00:08:40: Sie?".
00:08:40: Da kann ich hier auch etwas zeigen!
00:08:42: Wissen sie,
00:08:48: Also auf den ersten Blick sieht es fast ein bisschen aus wie so ein Sitzkissen, aber es ist natürlich vermutlich was völlig anderes.
00:08:55: Das ist die letzte Wette, die in Wetten das gespielt worden
00:09:01: ist
00:09:03: von einer jungen Frau aus München, die hat diesen Strichcode hier erfunden und das ist die Geheimsprache aller Wetten, die jemals im Wetten dass gespielt wurden sind.
00:09:19: Und sie ist die einzige, die sagen kann was-was ist.
00:09:23: Unglaublich!
00:09:24: Und sie hat gewonnen.
00:09:26: Sie wurde in der letzten Sendung mit der riesen Einschaltquote Siegerin und ich gebe ihr jetzt ein paar Tipps wie sie weitermachen können weil sie höchstwahrscheinlich in unserem Beruf demnächst auftauchen wird.
00:09:40: Ah
00:09:40: das wird ja eine spannende Geschichte.
00:09:42: Die letzte Wette
00:09:43: Okay Ja aber nochmal zur Sendung fünfter Dezember.
00:09:47: Vermutlich werden Sie dabei sein.
00:09:49: Ich bin eingeladen und wenn ich gesund bleibe, bin ich gerne dabei weil ich immer neugierig bin auf das was sich die Zuschauer einfallen lassen.
00:10:01: Hätten sie die Brüder Kaulitz auf dem Schirm gehabt als Moderatoren- und Nachfolger von Tommy?
00:10:09: Also ich hatte sie nicht auf der Liste aber der Unterhaltungschef hat mir gesagt dass sie das vorhaben.
00:10:17: Und dann habe ich zuerst gezuckt und hab gedacht, ist das denn gut?
00:10:23: Dann habe ich noch mit meiner Frau telefoniert.
00:10:26: Ich habe gesagt, da hast du schon gehört was da passiert!
00:10:31: Die fand es auch nicht schlecht... ...und dann habe mich geärgert.
00:10:36: Dann sind die so fertig gemacht worden im Internet und mussten solche Schimpfkanonaden aushalten.
00:10:44: Und dann habe ich folgendes gesagt zu allen meinen Mitarbeitern und meinen Freunden.
00:10:50: Kinder meckert doch nicht, wenn ihr es noch nicht gesehen habt.
00:10:55: Guckt euch die Sendung an!
00:10:58: Wenn sie Schlechtes meckrt, wenn sie Gutes freut euch.
00:11:03: Und dieses entspannte Gucken vor einer neuen Premiere – das fehlt mir
00:11:10: Und man muss ja den Menschen auch einfach mal eine Chance geben.
00:11:13: Sie können sich ja bewähren, ne?
00:11:15: Man wird sehen!
00:11:17: Ich meine die Kaulitz Brüder sind Weltstars... ...die haben sehr viel Erfahrung mit Musik und das was sie jetzt animiert moderiert haben um auf die Sendung hinzuweisen Machen Sie eigentlich ganz gut.
00:11:33: Ich bin gespannt!
00:11:34: Wir könnten heute auch Sekt- oder Champagnerkorken knallen lassen, nämlich das Grimmelinstitut verleiht Ihnen in diesem Jahr einen Krimsonderpreis für Ihr Lebenswerk.
00:11:46: In der Würdigung heißt es, er steht für das Beste was Fernsehen sein kann unterhaltsam menschlich und relevant, schreibt der Deutsche Volkshochschulverband.
00:12:00: Sie haben schon viele Preise bekommen.
00:12:02: Preise sind ja immer auch Lobeshymnen, welches Lob hören sie am liebsten?
00:12:11: Also ich habe diesen Grimmepreis sehr lange nicht bekommen und ich hatte mich damals sogar ein bisschen verwundert gezeigt aber nur zu Hause als Thomas Gottschalk für mein Wetten das den Grimmepreis bekommen hat.
00:12:31: Und ich glaube, dass die Herrschaften dort gemerkt haben wir haben den Elzner damals übergangen.
00:12:39: Wir haben das vergessen!
00:12:41: Ich weiß nicht was sie sonst dazu veranlasst hat so etwas Nettes über mich zu sagen.
00:12:47: Rudi Karel würde jetzt sagen du bist halt schon so alt da kommt man dran.
00:12:54: Ja also jetzt Lobeshymnen werden ja ausgesprochen.
00:12:58: Haben Sie für Sie eine besondere Bedeutung, wenn sie von jemandem besonders nahestehenden Menschen kommen oder denen Lob aussprechen?
00:13:08: Oder zählt für Sie jedes Lob so, dass Sie sagen darüber freue ich mich generell.
00:13:14: Also das gibt verschiedene Phasen in meinem
00:13:17: Leben.
00:13:18: Als ich zwanzig war freute ich mich vor allen Dingen, wenn die Leute gesagt haben da ist ein junger Kerl aus Luxemburg Den gucken wir uns mal an und der hat viel Temperament.
00:13:31: Ich habe gerade vorhin, da könntest du schon wieder so ein Zettel holen einen Brief eines luxemorgischen Zuschauers gesehen, der geschrieben hat ich hätte auch mit dazu beigetragen das in der damaligen DDR die Menschen moderne Musik hören konnten dadurch dass sie Radio Luxemburg empfangen konnten.
00:13:56: Und mir hat jetzt ein junger Mann, der ist nicht mehr ganz so jung, aber geschrieben.
00:14:02: Er sei im Gefängnis gewesen in der DDR weil er seine Freundin befreien wollte Fluchthilfe Weil er Radio Luxemburg gehört hatte.
00:14:15: und dann habe ich der Bürgermeisterin von Luxembourg geschrieben hab gesagt guck mal hier schreibt einer seinen zehn Jahre seines Lebens beschreibt er Und dabei haben wir ihm so geholfen, wollt ihr Luxemburg euch nicht was einfallen lassen?
00:14:32: Und gestern bekam ich einen Brief von diesem nicht mehr ganz so jungen Mann.
00:14:38: Der gesagt, stellen sich vor!
00:14:41: Die Bürgermeisterin von Luxembourg hat mich mit Familie und Freunden eingeladen nach Luxemburger damit wir mal diskutieren können, was Radio Luxemurg bedeutet hatten.
00:14:53: Das waren ja die Anfänge ihrer Karriere bzw.
00:14:56: sie haben wir schon als Kind angefangen hier in Baden-Baden für Hörspiele zu sprechen, Bambirole und dann kam natürlich Radio Luxemburg wo Sie auch damals schon sehr innovativ waren.
00:15:10: Sie haben ja da ein Radiosender auf Vordermann gebracht mit verschiedenen Formaten und haben da schon unter Beweis gestellt gibt es noch viele Erinnerungen an diese Zeit?
00:15:21: Ja natürlich, es gibt auch viele Beweismomente wie kreativ wir waren.
00:15:30: Wir haben den Autofahrerfunk revolutioniert damals mit eigenen Flugzeugen, Hubschraubern, CN Ford-Autos bis an die Decken voll mit Medikamenten und Hilfsmaterial was man einem liegen gebliebenen Autofahrer geben kann.
00:15:54: Wir haben die Wetterberichtgestaltung etwas anders gemacht, wir haben die Nachrichten anders gemacht.
00:16:02: Die kam immer fünf vor drei oder fünf vor vier und nicht um vier weil wir uns gesagt haben wenn wir fünf Minuten früher senden dann sind wir einfach schneller.
00:16:16: zumindest sieht so aus.
00:16:18: Aber das ist natürlich Selbstmotivation.
00:16:23: Ich war immer, wenn ich im Auto unterwegs war ganz stolz.
00:16:27: Wenn ich wusste, ahaha!
00:16:28: Das hat der Schröder jetzt schon wieder gemacht und fünf Minuten später hat es dann der SWR III auch gemacht aber dann sind die SWR Leute sehr geschickt gewesen.
00:16:42: Der Karl-Heinz Kögel kam zu mir nach Luxemburg und machte bei uns zwei Jahre Sendung.
00:16:51: Und ging aber dann zurück nach Baden-Baden, das war eine richtige Entscheidung für ihn und für uns!
00:17:00: In der Zeit hat ein Mann uns ziemlich fertig gemacht.
00:17:06: Das Programm von Baden Baden war nicht schlechter als unseres zeitweilig noch erfolgreicher, aber das hatte einen technischen Grund.
00:17:21: Hier konnte man UKW überall empfangen.
00:17:25: Luxemburg konnte man auf UKW hier nicht empfängen nur auf der Mittelwelle mit Pfeiftönen.
00:17:32: und da gibt es eine uralte Geschichte die erzähle ich immer ganz gerne.
00:17:36: in Japana ist in einem McDonald's oder wie die alle heißen und sagt dem Kellner, ich hätte gerne ein B-B-Bier.
00:17:51: Ich sag ja was?
00:17:52: Sie sind Japaner!
00:17:54: Sie sprechen Deutsch, warum sie es denn gelernt?
00:17:57: Auf der Kurzwelle von Radio Luxemburg
00:18:00: Sehr schön.
00:18:01: Sie waren ja das Chefsprecher, zuletzt auch Programmdirektor.
00:18:05: Ich habe im Netz aber auch gelesen dass ein Mr Fröhlich bei Radio Luxemburg auch ein oder zweimal die Früh-Sendung verpennt hat.
00:18:16: Das waren sie?
00:18:18: Ja der hieß aber nicht Mister Fröhlig sondern das war der Herr Bläsle und als Bläsel hab ich versucht meinen badischen Akzent spüren zu lassen.
00:18:35: Weil damals der Sender hier gesagt hat, wir können ruhig heimische Färbungen vertragen im Programm und dann habe ich halt mit meinem schlechten Badisch den Partnern so hier vorgespielt Ich kann auch gutes Badisch Und viel später haben wir mal nachgeprüft Warum spreche ich ein Badisch, das einen Partner nicht als Partner annimmt?
00:19:06: Und das ist mein Internat in dem ich war.
00:19:09: Das war ein Rastland.
00:19:10: Es war das erzbischöfliche Gymnasialkonvikt St Bernhardt in Rastlant und da waren Kinder aus allen Gegenden von Baden – aus Motsenwald, aus Freiburg, aus dem Tiefenschwarzwald, aus Nordschweizwald Und jeder Badener spricht einen anderen Dialekt.
00:19:34: In Altschweyer zum Beispiel ist die Au-Wau-Grenze, da heißt sie Heuwagen der eichselige Au-wau-Düsselt und wenn man sich damit ein bisschen beschäftigt dann kommt man halt zu so einer Durchschnittssprache wie ich komme und meine guten badischen Freunde sagen immer Mach uns einen gefallen.
00:19:59: Sprech heute nicht
00:20:00: batisch.".
00:20:02: Okay, jetzt haben wir gerade über Lobes hin und Lob gesprochen.
00:20:06: Sie haben ja für ihre Leistung schon sehr viel Lob bekommen.
00:20:11: Gibt es auch irgendetwas was sie besonders schlecht können?
00:20:15: Ohja!
00:20:16: Zum Beispiel Frauen widerstehen.
00:20:19: Ich habe fünf Kinder von vier Müttern.
00:20:28: Das ist ein bisschen viel.
00:20:31: Aber mit meiner jetzigen Frau bin ich seit zweiundvierzig Jahren zusammen und das zeigt doch eigentlich, dass der Elstner ganz schön treu ist.
00:20:44: Das hört sich nicht schlecht an!
00:20:45: Aber ich habe gelesen, dass Ihre Frau eine Eigenschaft an Ihnen gar nicht so gerne mag.
00:20:52: Ahnen Sie schon welche Gemeinde?
00:20:54: Ist es nur eine?
00:20:55: Also ich habe es natürlich nicht weiter nachgeforscht, aber die eine da konnte ich doch dann schmunzeln.
00:21:03: Wissen Sie was sie meint?
00:21:06: Ich hab gelesen, sie habe gesagt, ich hasse es nicht mit ihm Lestern zu können.
00:21:12: Können Sie gar nicht lästern auch nicht mal Zuhause so in den eigenen vier Wänden?
00:21:17: Lesttern habe ich gelernt auf der Wiese unter dem Sprungturm im Hartbergbad, in Baden-Baden.
00:21:28: Denn da haben die Jungs immer angegeben und wollten zeigen wie toll sie sind Und die Mädchen wollten hoch und hallo schreien.
00:21:38: Da sind so viele auf dem Bauch geklatscht dass man lästern musste.
00:21:44: Das war ein Automatismus und das wäre bei mir heute noch genauso.
00:21:50: Ich meine, Sie gelten ja auch so als Moderator der alten Schule.
00:21:54: Ist das ein Begriff?
00:21:55: Denn sie gerne hören oder finden Sie das weniger angebracht?
00:22:00: Also ich glaube nicht dass ich ein Moderator in der alten Schule bin weil... ...ich war nie auf einer Moderatorenschule.
00:22:09: Sowas gab es bei uns überhaupt nicht!
00:22:12: Ich glaub einfach nur, dass ich einen Moderator geworden bin Weil meine Eltern, die Schauspieler waren, mir so viele gute Tipps geben konnten.
00:22:25: Meine Mutter hat gesagt, was du da heute gemacht hast ist nicht spannend!
00:22:29: Du musst es spannender machen.
00:22:31: Mein Vater hat gesagt nimm das dann nicht immer alles so tot ernst.
00:22:36: Lachen ein bisschen beim Reden Und so wurscht man sich dann durch.
00:22:41: Wir haben jetzt gerade vorhin ein paar Erinnerungsstücke gezeigt, sie haben unheimlich viele Menschen in ihren Sendungen getroffen und wunderbare Begegnungen auch sehr viele prominente Gäste die Sie hatten und Gesprächspartner.
00:22:56: gibt es irgendwas?
00:22:58: Manche Menschen sammeln ja Autogramme.
00:23:01: haben sie auch irgendwas gesammelt von Menschen, denen Sie begegnet sind.
00:23:05: Aber das müssten ja wahrscheinlich ganze Berge sein.
00:23:07: oder gibt es da nur ein paar ausgewählte Dinge die Sie noch an diese Zeiten erinnern?
00:23:13: Also wenn mich jetzt jemand interviewt und nach meinen guten Momenten fragt dann wird immer Wetten das angeführt.
00:23:24: Wenn ich mal horizontal abgereist bin dann wird höchstwahrscheinlich nach den Nobelpreis-Trägern gefragt.
00:23:33: Ich habe hundertdachtunddreißig Filme gemacht mit Nobelpreisträgernen und das hat mir so einen Spaß gemacht, und es hat mich so umgekrempelt!
00:23:44: Und ich weiß heute was das für Menschen sind wie besessen diese Wissenschaftler sind für uns vieles herauszubekommen unter anderem auch in Mittelgegenparkensohnen.
00:23:57: Ich bin jetzt seit einigen Jahren selbst von Parkinson betroffen und bin jetzt einem Parkinson-Spezialist geworden.
00:24:05: Ich habe mit Professor Volkmann einen Buch herausgebracht, das heißt ja den Zitterich halt.
00:24:12: Und da ist eine der Hauptaussagen die den Menschen, die Parkinson haben vor allen Dingen Mut machen soll sie sterben nicht an Parkinson Sie sterben mit Parkinson, es ist leider immer noch unheilbar.
00:24:33: Aber jetzt kommt's!
00:24:34: Es gibt Sportarten die das entwickeln dieser Krankheit nicht verhindern aber verzögern und es ist nachgewiesen wenn sie Tischtennis spielen, wenn sie mit den Stöcken spazieren gehen, wenn sich viel bewegen dass Parkinson tatsächlich verlangsam wird.
00:24:59: Und ich habe noch einen verhältnismäßig harmlosen Zustand, Ich hab jetzt die Diagnose bekommen glaube ich vor knapp zehn Jahren.
00:25:12: Mir geht es eigentlich ganz gut!
00:25:14: War das so ein Wendepunkt in Ihrem Leben?
00:25:17: Ich denke, so eine Diagnose ist ja zunächst mal niederschmettern für einen.
00:25:21: Da bricht vielleicht ne Welt zusammen.
00:25:23: war es bei Ihnen vermutlich ähnlich?
00:25:25: Also ich hatte Glück dass ich die Parkinson-Diagnose von einem sehr ehrlichen Arzt hier in Baden-Baden bekommen habe und gleichzeitig weil ich so klug war das öffentlich zu machen.
00:25:43: Ich will Ihnen auch sagen, warum ich das öffentlich gemacht
00:25:45: habe.
00:25:45: Wir haben eine nächste Frage gewesen!
00:25:47: Ich wollte nicht, dass irgendwelche Kollegen von Ihnen lauter dumme Fragen nur noch über meine Krankheit stellen.
00:25:56: Wie sieht dann aus?
00:25:57: Geht er wo Essen?
00:25:58: zittert er schon?
00:26:00: Ist er allein ins Auto eingestiegen?
00:26:03: ist es nicht der Elsner da drüben, der da mit dem Gesicht so schlecht aussieht?
00:26:09: und da hab' ich mir gedacht sag's lieber und stelle dich darauf ein.
00:26:15: Und die wichtigste Tröste-Aussage ist, wenn man den richtigen Sport richtig macht dann kann man ein paar Jährchen dazugewinnen.
00:26:31: Jährchin ist ein Unterschied ob ein paar Wochen oder wie bei Krebskranken die es schwer erwischt hat.
00:26:38: Also ich komme damit ganz gut zurück.
00:26:41: Es geht ja letztendlich auch um die Lebensqualität, die man da nochmal gewinnen kann?
00:26:47: Ja!
00:26:48: Ich habe auch schon solche Situationen erlebt wo ich mich nicht bewegen konnte.
00:26:55: Bin über eine Brücke gegangen.
00:26:57: auf einmal musste ich mich festhalten und es ging nicht mehr vor und nicht rückwärts.
00:27:02: aber solche Zustände dauern meistens nicht lange.
00:27:07: Wenn Sie jetzt da oben stehen und hysterisch werden, dann bleiben sie eine halbe Stunde kleben.
00:27:14: Wenn Sie da oben steh'n und sagen, ah!
00:27:16: Jetzt kommt wieder die Situation, können Sie gleich
00:27:20: weitergehen.".
00:27:22: Mit Ihrem Namen können Sie natürlich auch vieles erreichen und Menschen bewegen.
00:27:26: Sie sind ja für die Peichensornstiftung tätig?
00:27:31: Ich habe einen Professor der am besten ausgebildeten Parkinson-Professoren ist, der sogar diese Hirnoperation macht.
00:27:44: Man kann ja einen Parkinson auch operativ behandeln.
00:27:50: Sie können da oben in der Zona Nigra mit ein paar elektroden Wege im Hirn ein bisschen verstellen Und bei manchen Leuten hilft das sehr.
00:28:04: Bei manchen nicht so, deswegen kann man wieder keinen Trost geben für alle.
00:28:10: Deswegen muss man wieder sagen wir haben vierhundertfünfzigtausend Parkinson-Kranke in Deutschland.
00:28:17: Das sind vierhundfünftig tausend andere Rezepte.
00:28:23: Wenn Sie nochmals anfangen könnten Was würden Sie dann tun?
00:28:28: Würden sie wieder so einen Weg einschlagen, wie Sie ihn eingeschlagen haben oder wäre was ganz anderes denkbar.
00:28:34: Also ich wollte ja Fahrer wählen.
00:28:38: mit vierzehn fünfzehn hatte ich so meine ganz intensive Zeit habe die Fukularini sehr ernst genommen bin später mal mit Freude zum Palutiner ernannt worden Und mir hat einfach die Beschäftigung mit religiöser Erziehung Spaß gemacht.
00:29:03: Aber es kann natürlich auch sein, wenn ich das jetzt machen würde dass ich mich nach fünf Wochen langweile und was ganz anderes machen würde.
00:29:16: Ich habe jetzt einen ganz dicken Freund.
00:29:18: Das ist der Direktor von eurem Zoo in Karlsruhe.
00:29:24: Von dem hab' ich so viel gelernt was man mit Tieren anders machen kann, was man tun kann um ihnen zu helfen.
00:29:34: Um das Artensterben endlich zu bekämpfen.
00:29:38: und da sind noch viele Überraschungen übrig.
00:29:44: vielleicht kümmere ich mich später auch mal darum.
00:29:48: Gibt es irgendeinen Lieblingstier?
00:29:49: Sie haben ja schon verschiedene bedrohte Tierarten vorgestellt.
00:29:53: in dieser Reihe
00:29:54: Da hinten ist eines meiner Lieblingstiere an der Wand.
00:29:59: Das ist ein Schimpanse, obwohl ich Orang-Utans noch Liebe habe und ich würde schon sagen dass die Menschenaffen mehr am meisten imponieren.
00:30:12: Orang Utan heißt übrigens Waldmensch und Ich hab mit Waldmenschen in Borneo Freundschaft geschlossen.
00:30:23: Sie sind das schon sehr weit gereist mit Herrn Rheinschmidt, haben da unterschiedlichste bedrohte Tierarten vorgestellt.
00:30:30: Ich habe gehört sie verstehen auch die Papageinsprache.
00:30:35: Ja, dass war eine Situation in Südamerika.
00:30:41: Die blauen Papageien gibt es nur in Südamerika.
00:30:46: Die gab's aber auch mal hier.
00:30:49: der Eine hieß Spix-Ara Und Spix war ein Biologielehrer aus Bayern.
00:30:57: Der ist ausgestorben und zu Lebzeiten von dem Zodirektor in Karlsruhe, der mein Freund ist... ...und er hat sich Gedanken gemacht wie können wir die Art vielleicht doch noch irgendwie erhalten?
00:31:14: Er kam dann auf den Trick einen jungen Spix-Ara, der noch lebte der in einer Sammlung war, den weiter aufzuziehen und ihn in eine Situation zu bringen das er stark wird.
00:31:34: Und mit dem sind wir nach Brasilien gefahren hatten.
00:31:38: eine tolle Flugreise mit einem solchen Papageivorne zwischen den Passagieren die alle guckten ach da kommt der verrückte Elstner wieder.
00:31:49: was bringt er denn jetzt?
00:31:51: Und wir sind jetzt soweit, dass es sieben Spix-Arras gibt.
00:31:59: Also die Idee scheint angekommen zu sein und wir tun alles dafür, die Vogelfänger zu bestrafen, die in Südamerika und auch auf anderen Teilen der Welt Papageien jagen und sie teuer verkaufen.
00:32:19: Das ist wie mit den Naseuren an!
00:32:22: So ein armes Nasehorn wird einfach von irgendwelchen Sträulchen geschlacht.
00:32:28: Und da kriegen Sie ein paar Hunderttausend Dollar für, nur damit irgendeiner die Nase verreiben kann und das Pulver gut sein soll für die Männlichkeit.
00:32:41: Also viel beknackter kann man nicht sein!
00:32:43: Könnten sie noch irgendeinen Papagein laut nachmachen?
00:32:47: Das
00:32:48: habe ich gemacht in einem unserer Filme Und da waren wir alle so erschrocken.
00:32:56: Weil ich habe einen Papagei geantwortet, der mich angesprochen hat und plötzlich antworte ich – und der auch!
00:33:09: Und der Zoodirektor, Herr Reinschmidt sagte, der hätte ich verstanden.
00:33:15: Soll ich nur ja?
00:33:17: Ich kann halt mit Papageien sprechen.
00:33:20: Inzwischen sitzen hier in Ihrem Büro.
00:33:23: Langeweile haben sie offenbar nach wie vor nicht.
00:33:26: Gibt es aktuelle Projekte, die Sie noch vorantreiben?
00:33:30: Gibt's da immer noch Ideen, gibt's vielleicht auch noch Leute, die mit Ideen für neue Sendungen auf Sie zukommen?
00:33:36: Also mein eigenes Projekt.
00:33:38: was ich jetzt vorantreibe ist mein vierundachtzigster Geburtstag und ich habe meine Frau versprochen Ich will nicht mehr so viel arbeiten!
00:33:49: Ich werde meine Fernsehsendung irgendwann mal auf Null fahren.
00:33:55: Ich möchte auch nicht, dass die Zuschauer sagen hat der das denn noch nötig?
00:34:00: Also im Fernsehen werden sie mich nicht mehr sehr aktiv erleben.
00:34:08: aber was mir sonst einfällt davor kann ich Sie nur warnen irgendwas wird es schon sein.
00:34:15: Innovativ waren Sie ja immer in vielerlei Hinsicht.
00:34:21: Jetzt haben sie natürlich ein sehr bewegtes Leben.
00:34:24: Wie haben Sie dazwischen immer wieder Energie tanken können, Kraft schöpfen um die ganzen Dinge, die Sie vorantreiben wollten auch voranzubringen?
00:34:33: Ich war mal der Sportbeauftragte für den Breitensport im Deutsche Sportbund und in der Zeit es waren so meine dreißiger-vierziger Jahre Habe ich Riesen-Veranstaltungen gemacht, im Olympiastadion in Berlin.
00:34:52: In Ludwigshafen, im Stadion, in Singen am hohen Tv und haben wir überall versucht, zwanzigtausend Menschen zusammenzukriegen die mit uns Tischtennis spielen, die sich mit uns bewegen.
00:35:05: Und das war ein großer Erfolg.
00:35:08: und Ich habe davon übrig behalten dass ich auch jeden Tag Sport mache.
00:35:14: Und ich gehöre nicht zu denen, die sagen machen sie doch einmal in der Woche zwanzig Minuten Sport.
00:35:23: Das hilft!
00:35:24: Sondern zu denen die sagen das hilft gar nicht.
00:35:29: Mach jeden Tag was und wenn dann im Jahresschnitt rauskommt du hast dreimal in der Woche dich so sportlich bewegt dass Du auch geschwitzt hast Dann bist Du gut im Training.
00:35:44: Sie boxen auch, das ist auch im Zuge der Parkinson Therapie.
00:35:48: Sind sie zum Boxen gekommen?
00:35:51: Also die neuen Berichte, die wir jetzt alle bekommen – ich bin ja der Botschafter der Parkinson Stiftung – haben alle mit diesen Erfolgsmomenten beim Sport zu tun.
00:36:06: Auch in Luxemburg ist man in der Zwischenzeit an der Universität auf den schlicht gekommen, den Sport ernst zu nehmen.
00:36:16: Mein früherer Mitarbeiter André Intern an der Sporthochschule in Köln Sport Wissenschaftler wurde.
00:36:26: Der ist ausgebucht bis Ende nächsten Jahres und kann jedem sagen was er tun soll um seinem Parkinson zu lenken.
00:36:38: Sie haben heute Abend noch was vor, sie spielen Skat habe ich gehört.
00:36:41: Sie sind begeisterter Skatspieler?
00:36:44: Ich bin ein wunderbares Skatspieler gewesen.
00:36:51: in den Jahren Da habe ich nämlich zusammen mit Camilo Felgen gespielt.
00:37:03: War noch Radio Luxemburg
00:37:04: sein?
00:37:04: Camillo Felgen war damals der erste Disc-Jocke in Deutschland und er war französisch Lehrer, sprach perfekt Französisch und der Moderator von Spiel ohne Grenzen.
00:37:18: Und seine Witwe übrigens wohnt jetzt auch im Baden-Baden und dem Camilo habe ich fast alles zu verdanken.
00:37:28: Der kam auf die Idee schickt den kleinen, berlinisch sprechenden Jungen nochmal zum WDR.
00:37:40: Oder schickt die mal zum Südwestfurt?
00:37:43: Und ich bin zu beiden Sender gefahren und bei dem einen habe ich zweiundsiebzigmal die Montagsmaler gemacht, beim anderen sechsundfünfzigmal Spiele ohne Grenzen – das war die richtige Entscheidung!
00:37:57: Sie sind als Moderator permanent geworden, aber es sind auch viele von Ihnen entdeckt worden.
00:38:02: Frau Nossbusch und Thomas Gottscheig.
00:38:05: Ich nehme an sie pflegen zu allen noch immer wieder Kontakte.
00:38:08: oder sind die verloren gegangen?
00:38:11: Also wir Samstagabend-Moderatoren haben nicht immer den besten Ruf in Bezug auf Geselligkeit.
00:38:27: Wir sind so konzentriert auf den Ablauf von neunzig Minuten im Fernsehen, die alle funktionieren müssen.
00:38:37: Dass da einfach ein paar zu persönliche Dinge nicht reinpassen!
00:38:44: Ich habe meiner Frau mal gesagt guckst dir zu Hause an dann kannst du es besser sehen und das ist natürlich falsch, dass darf man nicht machen.
00:38:57: Sauer genug immer, wenn sie meinte ich würde sie zu sehr aus allem raushalten.
00:39:05: Aber ich glaube langsam versteht es nicht.
00:39:08: Gut dann wir haben noch für unsere Reihe eine Schlussfrage uns überlegt und zwar eine Frage die Sie an unseren nächsten Gast vielleicht gerne richten würden oder die Sie auch da aussprechen.
00:39:25: Unser nächster Gast wird Regina Halmig sein.
00:39:29: Hätten Sie eine Frage, die Sie gerne an Regina Halmi stellen würden?
00:39:34: Also sie haben großes Glück!
00:39:36: Ich bin ein absoluter Fan von Regina Halmic und ich habe ihr das glücklicherweise schon vor zehn, fünfzehn Jahren gesagt.
00:39:46: Und jedes Mal wenn wir uns sehen begrüßen wir uns herzlich.
00:39:54: Regina ist eine ganz wunderbare Frau und wir haben nicht zuletzt auch wegen solcher Persönlichkeiten das Boxen in den Parkinson-Sport aufgenommen.
00:40:07: Und zwar, Boxen im Training hat den Vorteil dass man schnell reagieren muss, dass man eine Antwort geben muss, dass man weiß, wie schlägt man hin und sich damit zu beschäftigen.
00:40:27: Und dabei noch zu bewegen, das bietet die Voraussetzung für den idealen Sport bei Parkinson's.
00:40:35: Das Hirnbewegen und die Knochen.
00:40:39: Ein wunderbarer Schlusswort!
00:40:41: Herzlichen Dank für dieses Gespräch.
00:40:43: Ich muss noch der Regine was sagen.
00:40:47: Was wollte ich denn noch sagen?
00:40:49: Wie ist sie sehr?
00:40:50: Ach so ja Regine, warum hast du dem Raab nicht mehr aufs Maul gehauen?
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