Moses Pelham: Zwei Sekunden, die 27 Jahre seines Lebens gekostet haben

Shownotes

In der 6. Folge von „Ich nehm' das Gleiche", dem Promi-Podcast der BNN, trifft Isabel Steppeler den Rapper und Produzenten Moses Pelham im Museumscafé der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden.
Moses Pelham blickt zurück auf fast fünf Jahrzehnte in der Musik, seit den Achtzigern: die Maxi „Twilight Zone" mit Rico Sparks, das Rödelheim Hartreim Projekt, nach eigener Zählung neun Alben in 35 Jahren. Er erklärt, warum er den Schlusspunkt selbst setzen wollte – „Die meisten Leute machen eine letzte Platte und merken erst fünf Jahre später, dass es ihre letzte Platte war" – und warum dieser Verzicht ein Opfer für sein Werk ist. Ausführlich spricht er über den Rechtsstreit, der ihn seit 26 Jahren begleitet: Für „Nur mir" von Sabrina Setlur nutzte er zwei Sekunden aus „Metall auf Metall" von Kraftwerk und wurde von Ralf Hütter verklagt; der Fall wanderte von Hamburg über Bundesgerichtshof und Bundesverfassungsgericht bis zum Europäischen Gerichtshof. Sein Einwand: „Diese Platte hat doch kein Mensch gekauft, weil er glaubte, Metall auf Metall zu kaufen."

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00:00:00: Die meisten Leute machen eine letzte Platte und merken erst fünf Jahre später, dass sie ihre letzte Platta war einfach weil danach keine mehr kam.

00:00:06: Wir haben damals ein Zeit erlebt.

00:00:08: es glaubt uns heute keiner mehr was damals passiert ist wie sich das anfühlte...was das war!

00:00:13: Also ich glaube der Hebel für uns alle ist mitgefühlt.

00:00:33: Ich nehme das gleiche Der Promi Podcast der badischen neuesten Nachrichten.

00:00:42: Hallo und herzlich willkommen bei.

00:00:43: ich nehme das Gleiche dem Promi podcast der badische neuesten Nachrichten.

00:00:48: Wir sind hier heute in der staatlichen Kunsthalle in Baden-Baden und mein Gast ist Moses Pelham.

00:00:56: Er ist der Vater des deutschen Hip Hop in Frankfurt, und der Mann, der tatsächlich fünf Jahrzehnte seit den Achtzigerjahren in den Scharfs vertreten war.

00:01:07: Und heute erzählt er uns nachdem er vor eineinhalb Jahren sein letztes Album veröffentlicht hat wie er sich damit fühlt.

00:01:17: Herzlich willkommen, ich freue mich total, dass du gekommen bist.

00:01:20: Herzlichen Dank für's Daumen!

00:01:21: From Frankfurt with Love.

00:01:25: Wir sind hier aber mal sehr herzlich empfangen worden im Museumskaffee der Kunsthalle von Baden-Baden und ich freu' mich, dass wir uns heute unterhalten.

00:01:36: Ist das die neue Brille?

00:01:38: Das ist die neue Brille.

00:01:39: Cool.

00:01:42: Ich seh', dass haste Musse von... Entweder unserem Podcast haben von Pelham und Wien retten die Welt.

00:01:48: Da hast du es her?

00:01:49: Da hab ich's her,

00:01:50: genau!

00:01:50: Ich habe auch eine Story gemacht.

00:01:52: was macht der zu meiner neuen Frälle?

00:01:54: Und wie waren ihre Gläubchen?

00:01:57: Gut eigentlich also für Social-Media Verhältnisse sehr gut.

00:02:02: Schön ja sie steht ihr auch.

00:02:04: Dankeschön.

00:02:05: Und ich meine warum spreche ich das an?

00:02:06: Genau ich habe es bei euch beiden dir alle drei Wochen so ein bisschen in die Welt rettet.

00:02:12: Pelham & Wien Retten Die Welt gehört dass du Es ist so ein bisschen übers Knie gebrochen.

00:02:17: jetzt der Versuch auf unser Getränk zu kommen, typatisch.

00:02:20: Denn du hast erzählt dass du bei deinem Optiker dann auch angefangen hast Wein zu trinken.

00:02:25: und ich frag mich was muss man tun das man einen Optiker hat der einen mit Wein verwöhnt?

00:02:32: Ja es war ja eigentlich die zweite mal dass wir über meinen Optiker sprachen.

00:02:38: Ich war so wie das so ist wenn man kurzsichtig ist Darauf angewiesen, dass wir irgendwie eine Produkte haben.

00:02:49: War ich natürlich schon bei zig Optiker bis ich dorthin zog, wo ich jetzt wohne und diesen Optiker entdeckte.

00:02:58: dann bemerkte das der Betrieben wird von einem Mann den ich eigentlich schon kannte Und noch nie war ich vor dem Service, den ich bei einem Optiker bekam so begeistert wie dort.

00:03:11: Wie gesagt wenn man so darauf angewesen ist für mich Hat man den Bett noch auf, weil man noch irgendwie am Laptop rumspielt.

00:03:18: Schläft damit ein, legt sie neben dran, rollt sich drauf... Das heißt ich stehe alle paar Monate in dem Laden und muss das schön auf deine Brille gelegt und bekommt da wirklich einen Super-Service.

00:03:31: Immer wieder auch mit ausprobieren.

00:03:34: Wenn man wie gesagt wieder, wenn man so darauf angewiesen ist wie ich dann wird es ja Teil des Gesichtes ne?

00:03:39: Weil wir sagen ja bei Konzerten ziehst du tatsächlich aus aber ansonsten habe ich diese Brille immer auf.

00:03:45: Da hilft es natürlich schon bei der Entscheidung für oder gegen so ein Hotel, wenn man mal ausprobieren kann.

00:03:52: Ja und wie kommt da der Wein hin?

00:03:53: Du wirst ja nicht wie ich heute mit zwei Flaschen Wein im Koffer...

00:03:57: Nein nein!

00:03:57: Ich

00:03:59: will was trinken.

00:04:02: Was habt ihr denn da?

00:04:03: Kaffee?

00:04:05: Weinhedge genommen?

00:04:07: Und irgendwann...ja warte mal.

00:04:12: Ja, ich habe mich auch sehr gefreut.

00:04:14: Getränke ist ja bei uns keine Nebensache und ich hatte schon einen Gast, ich nenne keinen Namen der mich bei einem Glas Mineralwasser ohne selbst auch nur ein Schluck zu trinken unterhalten hat dass du heute einen Sauvignon Blanc die gewünscht hast mit dem Zusatz trocken wenig Säure.

00:04:34: Und so bin ich zum Weinhindler meines Vertrauens gegangen und der hat gar nicht lange rumgesprochen, hat mir eine Flasche in die Hand gedrückt, die aus Chile kommt.

00:04:44: Und ich würde einfach mal sagen, wir probieren ihn neu!

00:04:48: Sehr gerne.

00:04:50: Nach heim?

00:04:59: Man hätte jetzt Riechen sollen vorher.

00:05:01: Stimmt's?

00:05:02: Erste Nase zweite Nase.

00:05:07: Ich habe das getan.

00:05:12: Ich hatte den nie für einen Sognionblock gehalten

00:05:15: Sondern...

00:05:19: Ich wollte nur sagen, mir liegt es auf der Zunge.

00:05:21: Es fällt mir noch einwährend dieses Gesprächs.

00:05:24: Die Besonderheit ist wohl dass er noch arbeitet wie ... So wie wir?

00:05:30: Und er nahm das Wort Chameleon in den Mund.

00:05:33: Entwickelt sich im Laufe des Gespräches.

00:05:35: Ich dachte, paffst dich an!

00:05:37: Vielleicht auch das.

00:05:40: Wein war bei dir auch immer wieder ein Thema.

00:05:48: Also wäre ich jetzt nicht draufgekommen?

00:05:52: Aber das mag sein, ne?

00:05:54: Das ist ehrlich gesagt... Ich sprach neulich darüber.

00:05:59: Der Witz an meiner Kunst ist so ein bisschen dass da Dinge auch formuliert werden die ich gar nicht Intendierte zu teilen weil ich halt nach Bildern aus meinem Leben suche was auch immer zu erklären.

00:06:19: Also ich bediene mich der Erlebnisse die ich halt habe Und da mag das sein, dass ich mal formuliere was ich ganz gerne tue.

00:06:29: Nämlich mal ein Wein trinken

00:06:31: und auch Alkohol allgemein.

00:06:32: es gab also ich habe einfach mal bisschen gestöbert auf meinem ich sag mir meiner Safari durch die fast fünf Jahrzehnte Moses Pellum Was wollt ihr trinken?

00:06:41: Und dann einen Song wo ich gar nicht weiß wie man den ausspricht mit drei Ausrufezeichen und drei Einsen So heißt er

00:06:50: Genau.

00:06:51: Das ist irgendwie ... In diesen Songs ist mir aufgefallen, du behandelst ganz geschickt die Gefahr, die von Alkohol ausgeht und auch dieses Anstecken gekommen.

00:07:00: Jetzt trinken wir noch einen.

00:07:02: Aber es klingt mir dann doch nach einem sehr gesunden Umgang damit.

00:07:06: Die einen sagen so oder die anderen so?

00:07:10: Wie bist du zum Wein gekommen?

00:07:13: Tatsächlich zum Wein.

00:07:14: speziell ist die Frage.

00:07:15: Ja!

00:07:16: Warum Wein nicht Bier?

00:07:19: Man sieht ja auch, du hast zu kurz Videos zu deinem letzten Album gedreht.

00:07:21: Da ist ja immer mal ein Gläschen dabei und es scheint schon eine große Leidenschaft zu sein?

00:07:26: Ja aber ich trink gerne Bier.

00:07:31: Es ist viel öfter Wein weil ich mich so ein bisschen bemühe meine Kohlenhydrate im Rahmen zu halten die ich zumehr nehme.

00:07:43: Und da ist Wein natürlich viel besser als BH

00:07:47: Das stimmt.

00:07:48: Ansonsten würde ich sagen, dass es wie bei ganz vielen Dingen im Leben für mich ist die Mischung macht und auch die Abwechslung.

00:07:57: Wir haben vor eineinhalb Jahren zusammen telefoniert.

00:08:01: Anlass war dein letztes Album mit dem Titel der eigentlich alles sagt letzte Worte Und du hast dieses Album ganz bewusst gemacht, um ein Album zu machen dass ich damit auseinandersetzt das letzte Album.

00:08:17: So erklärtest du mir das damals und hast es viel früher als andere gemacht also irgendwie.

00:08:24: Paul McCartney hat jetzt noch einen Album rausgebracht.

00:08:26: sogar Matthias Reim hat am Freitag einen neuen Song herausgebracht plant ein neues Album.

00:08:30: Ich glaube da singt er auch verdammt.

00:08:33: ich lieb dich immer noch.

00:08:35: Du hast vergleichsweise früh diesen Entschluss gefasst und hast in dem Gespräch auch gesagt, dass du ganz wahrhaftig, ganz aufrichtig keinen Plan hast was du danach machst.

00:08:49: Weil du dich einfach die letzten, die vergangenen zwei Jahre damit beschäftigt hast das zu einem guten Ende zu bringen.

00:08:54: jetzt sind eineinhalb Jahre vergangen Und ich wage die Frage, wie ist es jetzt so?

00:08:59: Auf einer Skala von eins bis zehn.

00:09:01: Eins für... Ich bin krachend gescheitert!

00:09:03: Da liegen zwölf Songs, die unbedingt gesungen werden wollen und zwar bitte nur von mir selbst.

00:09:08: Bis zehn war die richtige Entscheidung.

00:09:10: Es war gut so.

00:09:10: Ich bin mit dem Thema durch.

00:09:14: Wo stehst du da?

00:09:16: Oh, ich würde sagen, ich bin bei der Zehn.

00:09:19: Bin nach wie vor sehr glücklich mit der Entscheidung.

00:09:23: Bei unserem letzten Gespräch sagt ich auch Das ist auch ein bisschen getrieben, es von dem Wunsch den Absprung nicht zu verpassen.

00:09:32: Die meisten Leute machen eine letzte Platte und merken erst fünf Jahre später dass sie ihre letzte Plathe war einfach weil danach keine mehr kam.

00:09:38: ich hingegen wollte eine Platte machen die sich damit beschäftigt die Letzte zu sein Und ganz bewusst zu sagen guck mal das will ich noch mit euch geteilt haben.

00:09:45: das will Ich noch gesagt haben.

00:09:47: diese platte lebt ja auch von diesem komm.

00:09:50: wir machen's noch einmal.

00:09:51: also nervies in der anfang vom ende heißt noch einmal so laut du kannst Das letzte Stück auf dem Album, was für mich auch ... Wenn ich mich für eines entscheiden müsste.

00:10:03: Mein Lieblingsstück auf diesem Album wäre alles verschwimmt.

00:10:06: Es setzt sich so sehr mit diesem Loslassen auseinander.

00:10:11: Ich bin so froh, diesen Weg gegangen zu sein und diese Auseinandersetzung zu diesem Zeitpunkt mit mir irgendwie gemacht haben.

00:10:22: Das war gut für mich.

00:10:24: Also für mich menschlich aber auch für mein Werk sehr wichtig.

00:10:29: Ich bin sehr, sehr glücklich damit es getan zu haben und wie es gelang.

00:10:34: Das funktioniert ja auch nicht immer so.

00:10:36: Ja ich bin sehr froh diese letzten Konzerte gespielt zu haben.

00:10:41: Die sind nochmal mit allen Abschieds zu nehmen aber auch das was in den drein-dreifig Jahre sind's vielleicht ne?

00:10:52: Alles passierte.

00:10:53: noch mal zu feiern zwar wirklich toll.

00:10:59: Ich bin damit sehr, Schreibt natürlich immer noch Musik und Texte.

00:11:08: Aber einerseits für mich privat, einfach

00:11:13: weil... Wie ist so ein Tagebuch?

00:11:15: Ja, als weniger wie ein Tagebuch.

00:11:17: Es ist mehr so eine Sammlung von Eindrücken, Gefühlen auseinandersetzung mit bestimmten Situationen.

00:11:26: auch ich schreibe ohnehin sehr langsam, schrieb immer sehr langsam aber jetzt noch langsamer Weil es halt so ein Hobby-Ding ist, weil's überhaupt nicht diesen Grund gibt.

00:11:36: Je macht's falsch, wir machen eine Platte oder sowas und das ist wirklich schon ein privates Ding.

00:11:40: aber ohne diese Auseinandersetzung würde ich sehr ungern leben.

00:11:45: Ja, ich würd nämlich wissen wohin?

00:11:46: mit den Rhymes?

00:11:47: Mit den Texten die ja irgendwie auch raus wollen könnte ich mir vorstellen.

00:11:51: du sprachst aber auch davon dass es ein Opfer is für die Kunst.

00:11:57: Das hast du irgendwie sehr schön herausgearbeitet.

00:11:59: Es war sehr anschaulich und fühlt sich das auch immer noch an wie ein Opfer, man verzichtet ja auf etwas wenn man einen Opfer gibt.

00:12:07: Ja glaube ich eben die Frage nochmal beantwortete konzentrierte ich mich auf wie es mir damit geht.

00:12:15: als Mensch.

00:12:19: für mein Werk ist es so wichtig diesen Schlussstein zu haben im vollen Besitz meiner Kräfte.

00:12:29: Das ist das Werk.

00:12:32: Wenn es dann nochmal irgendwie ein Stück als Zugabe gibt, weil ich es unbedingt rausbringen will ... Dann ist's halt so... Aber das ist das Ende!

00:12:40: Es muss einen Anfang und ein Ende haben.

00:12:42: Und zwar ein selbstbestimmtes Ende.

00:12:45: Nicht etwas, dass erst zum Ende wird, weil danach nichts mehr kam für dieses Werk.

00:12:50: Unfassbar wichtig.

00:12:52: Damit bin ich sehr glücklich.

00:12:54: Ist auch der Abschied von der Bühne?

00:12:56: Weil vorhin sagtest du auf der Büne setzt Du die Brille ab Heißt ja, du bist noch ab und zu.

00:13:03: Habe ich bisher immer die Brille aufgesetzt?

00:13:10: Ja wie gesagt... Ich bin damit sehr glücklich dessen also auch das Werk so vollendet zu haben.

00:13:15: um die erste Frage oder vor der letzten Frage zu beantworten Das war bestimmt ein Opfer aber eines dass ich gerne gebracht habe für dieses Werk.

00:13:27: Das ist übrigens nichts was ich mir ausdachte diese Formulierung sondern Das sagte eine Journalistin zu mir.

00:13:35: Ich habe mir das angeguckt, Mosel und ich würde sagen, dass so viele Opfer für deinen Werk gebracht und dein letztes Opfer ist, dass du sagst, ich höre an dieser Stelle

00:13:48: auf.".

00:13:49: Cool!

00:13:50: Es hat sich so gut mit mir resoniert.

00:13:53: Ich dachte, da hat aber jemand richtig Gedanken gemacht.

00:13:59: Es hat mir gut gefallen.

00:14:00: Gut...

00:14:02: Du sagst das auch ein bisschen, vielleicht noch ein anderes Leben haben.

00:14:05: Was hat sich denn jetzt verändert?

00:14:07: Sind irgendwie neue Energien für was anderes freigeworden im Alltag und im Beruf?

00:14:12: lässt sich das überhaupt trennen?

00:14:15: Ja nie so ganz scharf aber also das verschwimmt natürlich auch hier und da zu leben und Beruf weil mein Beruf sich in großen Teilen aus meinem Leben speist und so Irgendwo kann man da schon auch eine gewisse Trennung machen.

00:14:37: Ich glaube, ich habe auch gut daran getan das zu diesem Zeitpunkt zu tun weil danach auch Dinge geschahen mit denen ich jetzt nicht gerechnet hab

00:14:46: zum Beispiel

00:14:47: sehr persönliche Sachen die für dich auch Kraft brauchte.

00:14:52: okay

00:14:53: das ehrlich gesagt nochmal ich bin auch so glücklich mit dem Zeitpunkt den ich da wählte hat

00:15:01: sich gut gefügt.

00:15:03: ja Also im vergangenen Jahr hätte ich diese Platte nicht machen können.

00:15:09: Du hast dich ja auch scheinbar, oder so wirkt's mit keinem Album bisher so intensiv auseinandergesetzt wie mit dem?

00:15:15: Oder widerspricht mir wenn das anders ist zu jedem Song auch ein paar Minuten des Making-of gefilmt...

00:15:22: Nee, das würde ich nicht sagen.

00:15:25: Ich hab ab und schon immer sehr mit meinen Alben, deshalb gibt es ja auch so wenige von mir.

00:15:31: Ich glaub, also wenn man The Bastard Lookin' For The Light und dieses Inkriminiert jetzt was gesagt?

00:15:38: Der erste Solo-Album.

00:15:39: Ja ja, dazu sind's glaube ich neun aber... Aber dann auch über ein Zeitraum von fünf bis drei Jahren.

00:15:49: Nee, ich setze mich schon grundsätzlich sehr mit meinen Alben auseinander und brauche dafür viel Zeit.

00:15:56: Bei diesem Album ist es nur so gewesen dass ich auch während der Arbeit am letzten, und ich glaube sogar vorletzten Album Ideen hatte.

00:16:07: Von denen ich sagte ne die spar' ich mir auf für letzte Worte.

00:16:11: Schön!

00:16:12: Es gibt ja auch ein paar Reminiscenzen an frühere Album.

00:16:15: Aber gibt's eigentlich?

00:16:16: Ja,

00:16:19: aber bei diesem Album ist es mir auch im Nachhinein.

00:16:21: Das war überhaupt nicht intendiert.

00:16:24: Aber fällt mir auch auf dass das sagt der Jan mit dem ich den Podcast zusammen mache also nicht in seiner Funktion als mein Podcast gegenüber, sondern in seiner Funktion als Musikjournalist.

00:16:37: Er sagte ja dieser Stöcke oder dieses Album gleicht eher eine Reise durch dein Werk.

00:16:46: Ja

00:16:47: wie gesagt war überhaupt nicht intendiert aber viel mehr dann auch auf und fand ich treffend.

00:16:53: Gehen wir mal zurück zu diesen Anfängen!

00:16:56: Wir haben hier in unserem Podcast eigentlich die berühmten fünf Umschläge wo der Gast Drei wählen darf.

00:17:02: Ich hab das heute mal ein bisschen unterwandert und hab fünf Schallplatten dabei.

00:17:06: Ah ja!

00:17:07: Und ähm ... Du kennst sie natürlich sofort, da klebt noch die Freudentränen meiner Pubertät dran.

00:17:19: Ich habe die gekauft als ich Deizen war.

00:17:21: Da kam sie auch raus.

00:17:23: Deine erste Singel oder?

00:17:27: Es war ja lustig, ich hab dir dann auch jetzt mal wieder aufgelegt schon lang meinen Platten-Spieler nicht mehr in Gang gebracht und dann kam irgendwie, you're about to enter.

00:17:36: Dann ist man aufhören, oh Mist!

00:17:37: Da gibt es ja diese Funktion zwischen dreiunddreißig fünfvierzig.

00:17:40: also man muss sie auch schnell schalten um bei dem Tempo zu landen das man haben will.

00:17:45: Twilight Zone zusammen mit Rico Sparks richtig?

00:17:52: Was empfindest du wenn du sie siehst?

00:17:53: kommt da sofort des Raining Rhymes Trauma?

00:17:56: oder ist das schon so ein Ding wo du sagst gar

00:17:58: nicht Gar nicht.

00:18:01: Das ist natürlich ein Stück, das dann auch auf Raining Rhymes drauf war und sicherlich dafür verantwortlich ist dass es Raining Ryms überhaupt gar.

00:18:08: aber mit dieser Platte war ich sehr glücklich richtig seelig

00:18:17: weil sie dir so bisschen auch in den Schoß gefallen ist weil du damals noch wenn ich so bisschen heuche in die früheren Zeitenwelle über sie sprichst dass du da irgendwie sehr sehr gutgläubig und irgendwie auch sehr grün hinter den Ohren, so in diese Geschäft hineingeraten bist oder in die Rapperszene, in die Hip-Hop-Szene.

00:18:35: Und manchmal selber gar nicht wusste es wieder geschah und plötzlich ist sowas entstanden?

00:18:43: Ja da gab's keinen Plan oder sowas ne?

00:18:47: Ich würd sagen ... Die pure Freude am rappen!

00:18:55: Natürlich das Glück, jemanden gern gelernt zu haben.

00:18:58: Nämlich Rikos Barks der da schon Fuß in der Tür hatte und sagte kommen wir los, machen wir!

00:19:06: Also das war sehr spielrisch und ist für mich mit überhaupt keinen Entbehrungen verbunden wenn ich ehrlich bin.

00:19:13: Das war so ein richtiges Geschenk.

00:19:17: Ja wie meinst du Entbeherungen?

00:19:20: Ja später hat sich mein Verhältnis zur Kunst glaube ich sehr verändert.

00:19:31: Ich glaube, das war noch bevor ich merkte, wozu diese Kunst tatsächlich im Stande ist und was für eine Tiefe da geben kann.

00:19:39: Also auch als ... Ich würde sagen, dass es noch aus der Phase in der Rap für mich eine Möglichkeit war darauf aufmerksam zu machen, dass's mich gibt zum Spiel mit Fähigkeiten.

00:19:54: Später wurde Rap ja für mich zu einer Möglichkeit mir zu erklären Nicht nur, dass es mich gibt.

00:20:01: Sondern wer ich bin!

00:20:04: Also zu einer Möglichkeit der Auseinandersetzung mit mir selbst und wünschen Hoffnungen, Ängsten untergleichen... Das war zu diesem Zeitpunkt noch nicht so.

00:20:13: Und ihr ernsthafter das für mich wurde?

00:20:19: Desto mehr glaube ich entberte auch um weiter an dieser Kunst arbeiten zu können.

00:20:27: Das war ein Kinderspiel.

00:20:30: Bleiben wir noch mal ein bisschen in der Dekade des Kinderspiels.

00:20:34: Die üblichen Meilensteine werden viel erzählt, du hast mit zwölf in den USA zum ersten Mal Rap gehört.

00:20:39: das hat dich total infiziert.

00:20:42: Du hast dann eben mit der Crew We By The Crown Hip-Hop gemacht, du hattest deine ersten Mixtapes Mit vierzehn aufm Schulhof verkauft.

00:20:51: Aber die Reihenfolge ist unkönner.

00:20:52: Also erst mit Mixtaps

00:20:54: Dann we by the crown

00:20:55: Nur zuhause im Kinderzimmer Dann irgendwie die ersten zwei eigenen Bands und dann in The We Were the Crown aufgenommen geworden.

00:21:02: Was die Crew von Eddie Action war, der sich später Rico Sparks nannte?

00:21:06: Was sind denn so die Perlen für dich wenn du an die Zeit zurück denkst als gar nicht so die großen bekannten Meilensteine sondern was sind so deine Nostalgiepunkte, deine Erinnerungen wo du sagst das sind meine Perlen?

00:21:19: Ja, spontan würde ich sagen dass die Oder das, was ich aus heutiger Perspektive, ne?

00:21:27: Das mag ich damals ganz anders empfunden haben.

00:21:29: Aber aus heutigen Perspektiven würde ich es Unbeschwertheit nennen.

00:21:34: Und das sticht für mich da im Moment besonders hervor.

00:21:39: Du musst ja auch ein sehr glücklicher...

00:21:40: Wenn wir jetzt den sechzehnjährigen Moses hier hätten oder sagen gar nichts unbeschwerd!

00:21:46: Ich mache mir Sorgen über dieses, über jenes.

00:21:52: Hier habe ich bisschen Bedenken dass das funktioniert.

00:21:55: Weißt du wie schwer ... Das ist und welche Last ich da trage.

00:21:59: Wenn ich fest von überzeigen, aus heutiger Perspektive erscheint mir das alles so leicht.

00:22:06: Also es ist irgendwie so gekommen und du konntest damit umgehen?

00:22:09: Und da gab's diese Frage wie?

00:22:11: Ja.

00:22:12: Gab's irgendwie gar nicht!

00:22:14: Ist dir das sofort leicht gefallen zu rappen?

00:22:16: oder musstest du da schon irgendwie so fremdschämend vorm Spiegel üben?

00:22:21: Nee, glücklicherweise entdeckte ich das ja so früh überhaupt nicht.

00:22:26: Also keinen Moment hab ich mich da, ob ich da irgendwas von Charme oder so was verspürte.

00:22:30: Und ... Ich hab ja viele Sachen wie es bei Kindern halt so ist gemacht.

00:22:37: Irgendwie Fahrradfahren, Fußballspielen, Basketballspielen.

00:22:41: Weil nichts kamen die PS so gut auf die Straße.

00:22:45: Wie hierbei so das... Auch wenn's da so dieses Gefühl von Charm gab nur im Rahmen des Wachstums aufkam Nämlich irgendwie ein halbes Jahr später.

00:22:55: Boah, das war's vor einem halben Jahr gemacht.

00:22:56: Das war ja nix.

00:22:57: Guck mal ... Was ich jetzt mach?

00:23:00: Weißt du, also es war sehr angenehm.

00:23:02: So wie wenn man Bilder von sich früher anschaut und denkt, ooh!

00:23:06: Ja, die Distanz war halt nicht so groß, sondern ich kam da relativ schnell... Sehr gut voran.

00:23:12: Ich

00:23:13: weiß mich ob du dich daran erinnerst.

00:23:15: Ja natürlich hab' ich auch die Platte.

00:23:17: Also ich habe sie als Maxing.

00:23:19: Okay Erinnerst du dich noch damals als dass so Ja, vom Himmel gefallen ist Bruce und Bongo geil.

00:23:26: Zwei amerikanische...

00:23:28: Darf ich mal?

00:23:28: Ja bitte!

00:23:30: Wie zwei amerikanischen?

00:23:31: Es waren doch amerik- oder britische Soldaten die in Deutschland

00:23:36: stationiert

00:23:37: waren und da eben diesen inflationären Gebrauch des Wortes geil entdeckt haben und daraus einen Song gemacht haben, in dem Boris ist geil, Affen sind geil wir sind geil du bist geil

00:23:55: Ja, die Geschichte kenne ich nicht.

00:23:59: Für mich war das ganz offensichtlich eine deutsche Produktion und ich war jetzt zum ersten Mal, dass es Amerikaner waren, die diese Produktion machten.

00:24:07: Nagelmini fest!

00:24:08: Amerikan oder Briten?

00:24:17: Ich

00:24:18: glaube, es war die erste und dann kam irgendwie noch Doof.

00:24:21: Und weiß Gott was?

00:24:23: Ich kenne tatsächlich nur diese hier.

00:24:26: War ja auch schon eine frühe Form von Sprechgesang, sage ich mal, deutschem Sprächgesang...

00:24:32: Jetzt jetzt überhaupt nicht beeinsortiert!

00:24:37: Aber wie gesagt, ich fand das gut genug Als ich mir diese Platte kaufte.

00:24:40: So, jetzt habe ich noch drei, da darfst du dir eine aussuchen damit wir uns hier nicht zu lange am Platten festhalten.

00:24:46: Ich glaube mit allen kannst du ein bisschen was einfangen.

00:24:49: Wir haben einmal George Michael Faith

00:24:52: Das kann man irgendwie handnehmen

00:24:53: Bitte schön!

00:24:56: Wir haben die Revenant Frauen's Hold and Pepper Oder etwas ganz anderes.

00:25:04: Heilgeschiss Kann nicht jeder was mit anfangen.

00:25:06: das Golden Gates Quartet.

00:25:09: Ich möchte gleich einen Geständnis ablegen, ich kenne das Golden Gate Quartett nicht.

00:25:14: Ich hätte jetzt irgendwie gedacht, vielleicht über deinen Vater das da was ...

00:25:19: Nee, aber also ich würde die George Michael Platte nehmen weil ein Stück Fahlerfiger mich als Maxi hatte auch für meine Mixtapes erhalten musste und ich die B-Seite davon spielte und darauf einen Rap schrieb der dann auch Eigentlich Einzug in die erste Platte, an der ich je beteiligt war.

00:25:43: Heelt nämlich I what we do for love.

00:25:49: Du musst ja damals ... Da kannst du nicht sagen, ich gehe nach Hause schreib was und komm wieder, sondern du musst ja sofort etwas haben.

00:25:55: Ja manchmal ist es auch einfacher wenn's fertig werden muss.

00:26:00: Der Druck hat dir oft geholfen einfach auch dann schöpferisch zu werden?

00:26:05: Ja so hat das bei mir nicht funktioniert.

00:26:06: Ich hab daraus den Schluss gezogen dass ich immer auf alles vorbereitet sein muss.

00:26:11: okay Kommen wir nach Rödelheim.

00:26:14: Ich muss gestehen, da war ich noch nicht ... ist ja aber fast wie ein zweiter Vorname für dich.

00:26:19: Du bist dort ... hast du dort wohl immer gelebt?

00:26:22: Ist das richtig?

00:26:24: Ja!

00:26:26: Also die meiste Zeit gibt's zwei Anschränkungen.

00:26:29: Erstens haben meine Eltern, als ich zur Welt kamen, in der Stadt Mitte gewohnt und meine Großeltern wohnten schon auf der Rödinger Landstraße.

00:26:43: Meine Eltern zogen dann in den Haus gegenüber meiner Großeltern.

00:26:48: Jetzt ist es aber so, wir alle gingen fest davon aus das Röhleheim sei muss jetzt heißen.

00:27:04: Ich will wahrscheinlich keine hören der da wohnt.

00:27:08: auf diesem Block gab's vor dreißig Jahren eine als ein Unternehmen Rödelheimer-Waschstraße nannte.

00:27:18: Also alle gehen davon aus, dass das zu Rödlein gehört.

00:27:23: Alleine verstehe ich die Mitteilung der Stadt Frankfurt so, dass die Ludwig Landmannstraße, die die Röderhein-Mannernstrasse kreuzt, die Grenze zwischen einerseits Rödeheim und andererseits Bockenheime.

00:27:33: Das klingt ein bisschen nach Erbsenzählerei und Lokalpatriotismus?

00:27:36: Ja ja!

00:27:37: Also Rüdelheim ... mal angenommen... Nimm mich mal mit auf einen kleinen Rundgang durch Rödelheim, auf den Straßen von Rödelheim.

00:27:45: Was erlebe ich da?

00:27:46: Und was ist anders als früher zu den Zeiten, als so das Rödelheim-Hartreimprojekt hattest und viel über Rödleheim gesungen, gerappt hast?

00:27:57: Ehrlich gesagt, ich wohne nachher seit... ... vierzehn Jahren nicht mehr.

00:28:06: Ich erkenne es kaum wieder, wenn ich ehrlich bin.

00:28:10: Kommt ein bisschen drauf an wo man gerade ist aber in vielen Teilen erkenn' ich's überhaupt nicht wieder.

00:28:15: Warum?

00:28:16: Weil es sich so verändert hat.

00:28:18: Natürlich hat sich... Also das hat sich wirklich massiv verändert.

00:28:23: Ist runtergekommen oder moderner?

00:28:25: Einfach

00:28:25: anders.

00:28:27: Andere Menschen, aber natürlich hat sich auch mein Verhältnis dazu sehr verändert.

00:28:37: Das hieß ja Rölamadrenprojekt weil wir was suchten, dass nah bei uns ist.

00:28:41: Es hätte ja auch Frankfurt-Hadren-Projekt heißen können, aber wir wollten etwas aus unserem Mikrocosmos und das war unser Mikrokosmos.

00:28:49: Wenn ich das jetzt so sage, muss man halt sehen dass wir natürlich auch ein bisschen das Gefühl hatten.

00:28:56: Dass es also nicht nur wir Teil davon sind sondern dass schon auch unser Spielplatz ist.

00:29:05: Das ist ein Gefühl, dass man nicht haben kann wenn man da nicht mehr lebt.

00:29:10: Ja und in den Songs damals schildert ihr Rüdelheim ja schon eher als hartes Pflaster rauspflaster war das ein bisschen stilisiert und zugespitzt?

00:29:23: Du hast auch mal gesagt, du habt Schrödelheim ein Beerdienst erwiesen.

00:29:26: Wie meinst du

00:29:27: das?

00:29:28: Es vermischen sich halt Dinge.

00:29:29: Ich bin davon überzeugt ... Das haben mir wenige Menschen direkt so ... Mir gegenüber direkt formuliert, aber ich bin davon erzeugt, es war egal, was erzählten die da über meinen Stadtteil.

00:29:42: Ist nicht anders!

00:29:47: Also dann wurden persönliche Erfahrungen und auch Empfindlichkeiten.

00:29:55: auch gerne mal vermischt mit, guck mal hier ist es so.

00:29:59: Wo's eigentlich heiss müssen, für mich ist das so.

00:30:03: Weißt

00:30:03: du?

00:30:03: Ja

00:30:06: Und wie gesagt, das war den Berndienst formuliert ich so weil... Ich glaube das ist außergewissen Liebe und einen gewissen Lokal-Patriotismus geschehen.

00:30:18: aber natürlich gab's bestimmt auch Rödelhammer Geschäftsleute vor allen Dingen.

00:30:23: Ich denke sagen wir

00:30:25: Geht's noch?

00:30:25: Durch unsere Kranä-Mobilie zu verkaufen, scheppert es noch.

00:30:30: Möchtest

00:30:33: du?

00:30:33: Halt so Essen im Leben!

00:30:36: Also war nicht bös gemeint, gell?

00:30:39: Dankeschön.

00:30:41: Und hat er sich entwickelt?

00:30:42: Hast Du was gemacht?

00:30:43: Ja

00:30:43: das sehen wir ja jetzt gleich.

00:30:46: Ich nutze mal die kleine Unterbrechung für ein weiteres Ritual bei uns.

00:30:51: Wir hatten vor zwei Wochen Christina Obergefüll zu Gast.

00:30:56: Hot-Gast ist heute erschienen.

00:30:57: Du wirst noch keine Zeit gehabt haben, ihn zu hören vielleicht?

00:31:00: Ehemalige deutsche Sperrwerferin hat Gold bei den Olympischen Spielen in Moskau gewonnen und ein Gast hinterlässt immer eine Frage für den nächsten Gast Und sie hat dir eine Frage hinterlassen die ich dir jetzt weitergebe.

00:31:16: Wissen dass ich der nächste Gast bin.

00:31:17: also an mich persönlich

00:31:18: An dich persönlich du wirst auch gleich merken.

00:31:20: die kannst wahrscheinlich wenn überhaupt nur du beantworten.

00:31:25: Also, Sie möchte dich gerne fragen wie man das mit dem Takt und dem Rhythmus hinbekommt.

00:31:30: Richtig zu zählen!

00:31:31: Weil das ist etwas was mir im Sportstudium in Gymnastik-Tanz nie gelungen ist.

00:31:44: Also ganz leihenhaft ne?

00:31:45: Das hat mir keiner beigebracht so wie ich es mir zusammengereimt habe.

00:31:51: Um zu verstehen... ...wie das Pattern ist.

00:31:56: also wo Dreht sich das?

00:31:58: Ist es ein Vierteltakt oder ein Sechs-Achteltakt, was weiß ich was.

00:32:04: Er kennt wie sind die Teile der sich dann wiederholt oder wechselt und dann halt abzuzählen.

00:32:13: Also einmal die Grenze des Taktes oder der Vier-Takt befinden und dann einfach abzählen.

00:32:22: Passt da vier, vier rein Sechs acht oder drei Viertel?

00:32:28: Ja, Beton auf eins

00:32:29: und drei.

00:32:29: Eins, zwei, vier, fünf, sechs, eins, zwei drei ... Oder eins, zwo, drei, vier... Eins, Zwo, Drei!

00:32:34: Und auf der Eins dreht sich das.

00:32:38: Ich hoffe auch

00:32:40: ... Nein,

00:32:41: mein Musiklehrer ist leider schon lange verstorben.

00:32:45: Wenn es jetzt sein könnte, dass er das sieht und sagt, sagen wir mal, du hast bei mir gar nichts gelernt.

00:32:51: Also

00:32:53: ich finde ist so schwer in Worte zu fassen.

00:32:56: Ich könnte mir vorstellen, dass man es gar nicht erklären kann, sondern

00:32:59: man muss das

00:33:00: fühlen.

00:33:00: Nein, ich bin ganz sicher, dass jemand, der davon mehr versteht oder also mehr verstehe einerseits oder gewohnt ist, es zu vermitteln...

00:33:11: Dass er das kann?

00:33:12: Natürlich!

00:33:14: Ganz einfach erklären kann.

00:33:16: Das hat mich auf eine weitere Frage gebracht Z.B.

00:33:19: auch ein Gespräch mit meinem Sohn, wir standen neulich im Stau auf der Autobahn und wie es dann so ist kommen wir vom hundertsten ins tausendste und haben uns unterhalten.

00:33:26: er meinte irgendwann, es ist einundzwanzig.

00:33:30: Also er findet das der Musikunterricht dringend reformiert werden müsste.

00:33:34: Er sagte dann so wer muss schon wissen wie Noten geschrieben werden was eine quintequarte Quorte hat wie ein Witz gemacht hoffe ich aber ich musste ihm bisschen zustimmen Das Musikunterricht vielleicht sich nicht an Beethoven und Noten schreiben abarbeiten sollte.

00:33:52: Aber wie siehst du das?

00:33:53: Hast du dir darüber schon mal Gedanken gemacht, der im Musikuntericht an Schulen ... Sollte der anders sein?

00:34:00: Ich kann es überhaupt nicht beurteilen denn ich habe mich natürlich zum letzten Mal mit Musikunterrichten in der Schule auseinandergesetzt als ich nach selbst zur Schule ging.

00:34:10: Das war okay für mich muss ich sagen also die Lehrer an denen ich eben gerade dachte von dem ich sagte dass er schon seiner verstorben ist.

00:34:19: Ja, Eisenberg.

00:34:23: Eisenberg?

00:34:25: Der hat mir da Raum gegeben auch von dem zu erzählen was mich da so fasziniert.

00:34:36: Also erst mal habe ich dort bevor ich ein eigenes Schlagzeug hatte, Schlagzeug gespielt.

00:34:46: Was mich in dem Wunsch nach einem Schlagzeit bestärkte und dann meine Eltern solange auf den Keks ging will ich eins bekamen

00:34:53: ums dann bald wieder zu verkaufen.

00:34:55: richtig aber wie es halt so ist im Leben.

00:35:00: Aber ich erinnere mich daran, wir haben ja auch irgendwie Beatistock oder so was gesungen.

00:35:05: Das hat mir bestimmt auch nicht geschadet.

00:35:08: aber hier deinen komischen Rapmoses willst du da zumal einen Referat halten wenn sich das so begeistert.

00:35:16: Aber das ist ein guter Lehrer.

00:35:17: und dann habe

00:35:17: ich Gelegenheit gehabt mir selbst mal vor Augen zu finden war ich da so glaubte zu wissen oder entdeckt hatte oder wie auch immer man das formulieren will Man muss dann aufbereiten, um es zu sein Mitschülern und auch einem Lehrer gegenüber vorzutragen.

00:35:36: Jetzt muss ich glaube ich auch nochmal anders damit auseinander.

00:35:39: Kinder das war ja noch vorm Internet, ne?

00:35:44: Das war gut!

00:35:45: Wie alt warst du da?

00:35:47: Keine Ahnung, ne.

00:35:48: also in dieser Schlagdrehsituation wahrscheinlich elf... Ja In dieser Zimmer-Wasse bei deinen Repkram wahrscheinlich irgendwie dreizehn

00:35:58: Ja, da fühlt man sich abgeholt.

00:35:59: Das ist schön und ich glaube es passiert für mich zu selten.

00:36:02: Ich hatte auch den Eindruck, dass er ohne groß was darüber zu wissen irgendwie Interesse daran hatte, was mich fasziniert.

00:36:12: Dass er so einen auf mich zugehen und durch mich eingeladen fühlte.

00:36:18: Wahrscheinlich hast du damals schon genau dieselbe, ich sag's jetzt ganz impositiv sind jugendliche Leidenschaft und Begeisterung für das was du tust.

00:36:26: Und für die Musik ausgestrahlt, die du heute noch ausstrahlst.

00:36:30: Der sich so viele glaube ich ja was seinesgleichen sucht vor allem auch in einer Zeit in der man längst volljährig ist also noch so eine jugendlich frische wenn es Wenn Du über Musik sprichst da ja strahlt irgendwie alles wie?

00:36:45: Wie hast du dir das erhalten über die Jahrzehnte doch auch nicht immer easy waren.

00:36:51: Bitte lasst mich noch eine Sache zu meinen Eisenbergs an.

00:36:53: Ja,

00:36:54: bitte!

00:36:56: Ich glaube nicht, dass es nur daran lag was ich ... Was hatte für das ich brannte?

00:37:03: Man müsste jetzt mal ehemalige Mitschüler hören.

00:37:07: Ich hab den Eindruck, dass er so zu seiner Idee des Lehrens gehörte grundsätzlich einzuladen.

00:37:17: Okay, von mir ist halt ein Referat über dein Lieblingslied.

00:37:21: Kann ich mich jetzt nicht genau ändern aber... Das ist so meine Vorstellung davon.

00:37:26: So ein guter Tipp bezüglich meines Brennens, wie gesagt, ich habe mich schon mit vielen Dingen auseinander gesetzt und finde auch viele Sachen interessant und sowas nicht.

00:37:40: das musizieren Und die Gelegenheit der Auseinandersetzung mit mir selbst, die ich darin irgendwann entdeckte, wird wirklich je mehr Ich mich damit auseinandersetze immer faszinierender.

00:37:54: Also wir sprangen ja gerade darüber dass darin Möglichkeiten lagen, die ich zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht ahnen konnte.

00:38:02: Und trotzdem, guck mal wie toll das klingt und da kann man hier noch einen Reim gefunden.

00:38:07: Mal gucken, wie viele Reime ich finde.

00:38:09: Ich habe jetzt ... ... zweiundzwanzig gefunden, wow!

00:38:14: Wie sich etwas, was für mich eigentlich ein Kinderspiel war in etwas wandelte, das für mich eine Form von Lebenshilfe wurde.

00:38:24: Eine Gelegenheit-Dinge... In mir zu entdecken, von denen ich nicht wusste, dass wir da sind.

00:38:33: Wie ich vorhin sagte in dieser Kunst kommen Dinge ans Licht die ich nicht intendiert ans Licht zu bringen.

00:38:40: Das flutscht einfach aus.

00:38:42: Was hast du gerade gesagt?

00:38:44: Über die du wahrscheinlich auch sonst nicht sprechen würdest?

00:38:46: Niemals!

00:38:47: Also schon gar nicht mit Drücken.

00:38:49: Aber es sind ja Sachen dabei, die ich auch nicht in der Auseinandersetzung mit mir selbst.

00:38:53: Vielleicht auch manges der entsprechenden Gelegenheit aber die ich einfach über mich nicht wusse

00:38:59: Besser als ein Therapeut.

00:39:02: Ja, das ist ja ein Klischee aber nicht ohne Grund eins.

00:39:09: Das ist natürlich eine Form der Therapie.

00:39:12: Also ich hab in diesem Jahr einen Stück geschrieben.

00:39:23: Wenn ich sage, ein Stück geschrieben fühle ich mich immer so ein bisschen wie so'n Betrüger.

00:39:27: Warum?

00:39:28: Weil es für mich eher so'nen Empfang ist finden als erschaffen.

00:39:35: Da gibt's nichts zu erschaffen.

00:39:36: Das ist eher wie in der Bildhauerrei, ne?

00:39:37: Dann nimmst du das weg und das was übrig bleibt... Aber es ist alles schon da!

00:39:42: Ich erinnere

00:39:42: mich nicht.

00:39:42: Der berühmte

00:39:43: Musikblock von dem Wolfgang Riemalsprach, da ist ein Musikblock und aus dem meistelt er seine Skulpturen heraus.

00:39:50: Okay, das Bild ist mir nicht bekannt aber es ist natürlich genau das, was ich meine.

00:39:55: Ja, genau.

00:39:58: Das is für mich... Und es ist ganz wichtig,

00:40:03: ne?!

00:40:04: Ich wollte gar sagen komisch das in meinem Alter zu sagen.

00:40:07: Für mich ist das wichtigste Stück, dass sie durch mich ging.

00:40:13: Allerseits komisch an dieser Stelle meiner Karriere zu sagen, andererseits natürlich Beweis für das worüber wir gerade sprechen, diese Faszination immer nur zunahm.

00:40:27: und wenn ich ehrlich bin sind viele der Dinge an denen ich arbeitete haben so einen gewissen Teil Eitelkeit also dass so naheliegend das mache ich auf keinen Fall, sondern ich will was Überraschendes haben.

00:40:44: Und ich werde noch etwas finden, dass sich reimt, wie ich irgendwann anfinge zu sagen, guck mal, ich will nicht irgendwelche Endreime, sondern Ich will, dass der eine Takt sich auf den anderen Tag

00:40:51: treibt.".

00:40:53: Das hat natürlich auch was mit einer Spielfreude zu tun... Aber wenn man es jetzt negativ formulieren wollte könnte man auch sagen, das hat was von der Eitelkeit und von der Wichtigtuerei.

00:41:03: Das Stück, von dem ich ihr spreche, das hatten nichts davon!

00:41:07: Welches Stück?

00:41:08: Das ist ein Stück, das

00:41:11: gerade in

00:41:11: diesem... Also irgendwie im Februar glaube ich zu mir kam.

00:41:17: Ich ruf für alle enge.

00:41:18: Es hat null Eitelkeit und dadurch eine solche Direktheit, eine solche Dringlichkeit.

00:41:25: noch nie in meinem Leben suchte ich so sehr nach einer Antwort die ich in einem Stück dass durch mich ging fand

00:41:37: Das ist ja jetzt ein total fieser Teaser, weil werden wir dieses Stück je hören.

00:41:42: Du

00:41:42: machst ja keine eigenen Songs mehr!

00:41:44: Doch

00:41:45: davon bin ich überzeugt.

00:41:46: Ja?

00:41:47: Ja,

00:41:47: ja... Das singt dann jemand anders oder...?

00:41:50: So ein Gesangslied auch, ne?

00:41:51: Sucht es noch die

00:41:52: Stimme?!

00:41:52: Nee das hat die Stimme.

00:41:56: Okay, wir sind neugierig.

00:41:57: Du meinst wann werden wir das hören?

00:41:59: Das

00:42:00: weiß ich nicht.

00:42:02: Ehrlich gesagt gibt's Leute, die es im Moment schon hören.

00:42:06: Das heißt, es ist in Produktion sozusagen.

00:42:10: Ja so könnte man das sagen.

00:42:11: Okay!

00:42:12: Ich wollte sagen, ich weiß wirklich nicht, oh ihr dürft gespannt sein, so ein Geschwätz.

00:42:15: Ja?

00:42:15: Ich wollte... wir dürfen doch gespannt sein.

00:42:19: Ja ja klar aber ich führte das an um...

00:42:20: Ich weiß warum du es gesagt hast.

00:42:22: Es war im Gespräch wichtig und danke.

00:42:25: Danke dafür.

00:42:26: Also wir müssen vor euch stellen, aber es gibt viele Sachen wie gesagt die mich faszinieren die auch eine tiefe.

00:42:36: Ich bin auch davon überzeugt, dass sie eben sehr klar.

00:42:39: Je mehr man sich mit etwas beschäftigt, desto klarer wird erst was da für eine Tiefe ist und wie wenig man vorher darüber wusste

00:42:48: usw.,

00:42:48: das ist ganz klar.

00:42:51: Was vorausgeschickt ist es für mich dennoch immer wieder so überraschend, was ich in dieser Sache finde, für mich entdecke.

00:43:03: Ich halte es für einen großen Glücksfall dass ich als zwölfjähriger ganz spielerisch was entdeckte, das mich als altem Mann noch solche Freuden und Entdeckung und auch kindliche Freude schenkt.

00:43:19: Das meine

00:43:19: ich genau.

00:43:20: Das merkt man

00:43:21: völlig verrückt!

00:43:22: Und also die Frage, die ich eigentlich stellen wollte hat sich glaube ich erledigt.

00:43:28: Ich spreche trotzdem so ein bisschen drüber War es immer, hattest du ein Ziel vor allem oder war eher der Weg das Ziel und gab's in den Krisen?

00:43:37: Also dieses Album Raining Rhymes war ja so bisschen dein ... Der Anlass für den Befreiungsschlag zu sagen.

00:43:44: Ich bin jetzt mein eigener Chef, mein eigenes Produzent.

00:43:48: Hattest Du aber trotzdem jemals so den Gedanken an einen... ich bewerbe mich auf einen Job infester Anstellung und lass das her!

00:43:56: Ja?

00:43:58: Was wärs dann geworden?

00:43:59: Aber

00:44:02: ich liebe Eugelte mit Zweierlei.

00:44:05: Einerseits wäre ich gerne gerüst geworden und was mich auch immer interessierte war Werbung.

00:44:11: Nur habe ich ja mit Beidem auch in meiner Arbeit aufzutun, muss man sagen.

00:44:16: Ja dann kommen wir auch noch drauf natürlich oder lass uns gleich darüber sprechen.

00:44:21: also ist jetzt ein bisschen eine so gestiefene... Mit

00:44:24: der Nähe zu Karlsruhe meinst du?

00:44:25: Ich wollte gerade sagen!

00:44:27: Zu welcher Stadt hast du mehr Bezug Baden-Bahn oder Karlsbrue?

00:44:30: Ich kenne die Antwort Karlsruhe.

00:44:33: Ja, du warst vor kurzem dort aber mal ...

00:44:36: Ich war es tatsächlich nicht vor Ort!

00:44:37: Du warst diesmal nicht dabei okay?

00:44:39: Aber sonst warst du glaube ich bei vielen Verhandlungen dabei.

00:44:43: Ja dein Fall oder wie nennen wir's ja... Wir müssen vielleicht manchen noch einmal erklären auch wenn dieser dieses Verfahren schon seit sechsundzwanzig Jahren läuft.

00:44:55: Ich habe

00:44:55: einen Überblick verloren, aber sowas geht ja.

00:44:57: Es

00:44:57: ist ja auch eine Poste für sich wenn man ehrlich ist.

00:45:00: Du hast für den Song nur mir, für Sabrina Settlour ein zweisekündigen Rhythmussequenz aus dem Song Metall auf Metall von Kraftwerk genutzt und als Loop unter dieses Lied gelegt und wurde es dafür von Ralph Hutter verklagt.

00:45:22: Und dieser Fall wandert seither zwischen Oberlandesgericht Hamburg Bundesverfassungsgericht, dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe und sogar bis hin zum Europäischen Gerichtshofs.

00:45:35: Und es scheint mir so dass jetzt aber ein Ende in Sicht ist das nicht nur für dich gut läuft sondern ich würde mal fast sogar auch sagen für die Kunst.

00:45:47: Wie fühlt sich das für dich an?

00:45:51: Was fängt natürlich am Landgericht Hamburg?

00:45:56: Aber ich würde mir jetzt selbst nicht zutrauen, den ganzen Weg nochmal nachzuzeichnen.

00:45:59: Ja, ich glaube das... Also Dankgericht Oberlandes Gericht, BGH, Oberlandsgericht immer Hamburg, ne?

00:46:08: Wieder BGH Bundesverfassungsgericht!

00:46:13: Wieder BGH wieder Oberlands-Gericht!

00:46:17: Dann geht es irgendwann zum EuGH.

00:46:18: also du siehst,

00:46:19: ne?!

00:46:22: Wie ist halt so, ich verstehe da muss man durch wenn man nicht klein beigeben werden.

00:46:29: Und

00:46:30: du wirst ja am Ende wahrscheinlich, möchte ich sagen ein Robin Hood für eine Sache gewesen sein aber doch für etwas gekämpft haben was vielleicht für die Kunst immens wichtig gewesen sein wird und auch in Zukunft sein wird.

00:46:41: also ich... Was ist denn ein Pastiche?

00:46:45: Also damit mussten wir es halt auf Nullersetzen.

00:46:48: also bekommt das Wort her wie wird man das benutzt?

00:46:51: oder was kann damit gemeint sein?

00:46:55: Für mich als Nicht-Jurist ... in der Sache gescheitert wird, weiß ich.

00:47:01: Oder hab abgebrochen, muss ich sagen?

00:47:04: Ja, du hast angefangen, Jura zu studieren!

00:47:07: Das Verrückte daran ist... dass einer meiner Anwälte heute Professor Walter, der auch uns in diesem Fall unter anderem vertritt.

00:47:19: Also Grund ist völlig übertrieben,

00:47:21: ne?!

00:47:21: Aber meine Uni war ein Bockenheim und er wohnte halt gegenüber.

00:47:26: Und mich ging dann doch lieber bei ihm rum als Ich bin die Uni vergeben.

00:47:35: Wo war ich stehen geblieben?

00:47:38: Die Frage nach dem Pastiche haben wir beantwortet.

00:47:40: Nee, noch nicht wirklich was das ist...

00:47:43: Was damit gemeint sein kann!

00:47:45: Ja wenn wir uns heute damit auseinandersetzen.

00:47:48: natürlich die Frage dann was war denn gemeint und dass es irgendeinen Weg geben muss?

00:47:57: für jemanden der Musik macht sich mit vorbestehender Musik auseinanderzusetzen ist doch klar.

00:48:02: Also was in der bildenden Kunst das Normaleste der Welt ist.

00:48:07: Im Journalismus, das Normaleste der Welt is'.

00:48:09: Warum sollen das hier so eine Superschranke haben?

00:48:14: Nach meinem Verständnis, immer gefährlich.

00:48:17: jemand, der das wie gesagt nicht vernünftig studiert hat, aber nach meinen Verständnissen krätscht da das tontrege Herstellerrecht rein.

00:48:28: Was natürlich ein Recht ist.

00:48:30: Entschuldigten Urheberrechte.

00:48:31: Genau!

00:48:31: Aber so'n Superrecht, dass alles sticht.

00:48:36: Nach meinem dafür halten, ging es daher natürlich auch um so Aliparaterie-Maßnahmen.

00:48:42: Also dass jemand im Keller Platten nachpresst.

00:48:46: Das ist doch hier nicht der Fall!

00:48:47: Dieses Blatt hat doch kein Mensch gekauft weil er glaubte Metall auf Metall zu kaufen.

00:48:52: Warlich nicht?

00:48:52: Das ist auch Unsinn.

00:48:54: und auch in der Auseinandersetzung... Ich will das wirklich nicht nachtreten aber in der auseinandersetzungen okay was ist euch denn für einen Schaden entstanden?

00:49:02: Gab's immer nur eine Antwort Ja, entgangene Fies für die Nutzung des Samples.

00:49:11: Also du hast keinen Schaden.

00:49:12: mit anderen Worten?

00:49:16: Nun wollen wenn ich mich mal auf die andere Seite begebe natürlich manche Künstler sich davor schützen dass ich sag mal ganz banal Schindluder mit ihrem Werk getrieben wird.

00:49:25: aber ein pastisch ist ja doch wohl eher eine wenn ich das richtig verstehe eine respektvolle ein respektvolles Zitieren oder... Aber das

00:49:36: halte ich für den völlig falschen Ansatz, denn die Parodie wäre ja auch eine Möglichkeit.

00:49:43: Das willst du doch auf keinen Fall!

00:49:46: Oder in den meisten Fällen jedenfalls nicht.

00:49:47: Aber pastisch erlaubt Parodie

00:49:49: so zu sein?

00:49:49: Nee, es scheint mir in anderer Ausnahme zu

00:49:53: sein

00:49:55: und möglicherweise bin ich mit meinem Halbwissen hier auch nicht ganz der richtige Ansprechpartner.

00:50:00: dann warten wir doch einfach bis das Urteil gesprochen ist.

00:50:05: Ja, von mir auch so gerne.

00:50:09: Dieses schinklue Ding, vom Punkt, den verstehe ich nicht.

00:50:12: Das will ich auch nicht!

00:50:14: Die Parolee ist ja ohnehin eine Öffnung und du willst nicht... Also die Idee ... Du willst nicht dass ich mich ernsthaft mit dem was du geschaffen hast auseinandersetze?

00:50:26: Es scheint mir ein bisschen sauber zu sein.

00:50:29: oder ein Satz für euch keine Platten veröffentlichten.

00:50:31: Auf jeden Fall

00:50:32: Wir alle stehen ja auf den Schultern von gegangen und es ist doch klar, jede Zeile die ich schreibe profitiert doch von jedem Wort.

00:50:43: Dass ich vorher hörte ob das ein Gedicht war irgendwas was du sagst dass irgendwas das mich erreichte Das würde ja auch für Ton folgen für Harmonien.

00:50:57: jetzt soll ich nur das nicht sampellen dürfen

00:51:02: völlig verrückt.

00:51:05: Eine andere Sache, die dich auch sehr immer wieder bewegt und nach der du auch immer wieder gefragt wirst.

00:51:10: Und die ich auch glaube ich immer ein klein bisschen in den Wut versetzt ist der Umgang mit dem bösen Onkels.

00:51:17: Schmeckt

00:51:17: dir denn der Wein überhaupt nicht?

00:51:19: Mir schmeckt er sehr gut

00:51:20: aber

00:51:20: ich bin ja oft auf Arbeit wie man so schön sagt.

00:51:23: Nicht wahr?

00:51:26: Und ich muss noch Zug fahren können.

00:51:27: Natürlich!

00:51:28: Schmeck da dir dann?

00:51:32: Ich sage ehrlich das wird nicht mein Lieblingswein.

00:51:35: Aber ich finde es interessant also oftmals auch so dass so ein Wein auch eine Erfahrung ist.

00:51:42: Ja.

00:51:43: Fällt mir halt auch daran?

00:51:46: Naja, vielleicht kommen wir noch in die Gelegenheit den anderen zu probieren.

00:51:49: Wir machen ja bei vom Fleischverbot

00:51:51: noch einmal einen Stößchen.

00:51:56: Was heißt das?

00:51:59: Auf das Leben!

00:52:01: So, die Bösenonkels... In unserem Telefonat sprachen wir über sie Weil sie für dich ein schlimmes Beispiel sind, also für den Skandal oder so was du sagtest.

00:52:12: Für Leute die nicht bereit sind der Blick auf die bösen Onkels eine aufrichtige Veränderung zur Kenntnis zu nehmen.

00:52:18: Nämlich ihren Wandel weg von rechtsradikalen Tendenzen zu klaren Ablehnungen derselben.

00:52:28: Also Wandel impliziert ja immer ... Wir waren rechtsradikal?

00:52:34: Da bin ich nicht mal!

00:52:36: Aber Abwendung, also komplette Distanzierung.

00:52:40: Das halte ich für den entscheidenden Punkt.

00:52:42: Kommen wir kurz zurück.

00:52:43: Twilight Zone beginnt mit diesem schönen Satz ... You're about to enter a new dimension in sound.

00:52:49: Geht's dir heute auch noch so oder anders?

00:52:52: Was war damals die neue Dimension des Sounds?

00:52:54: und geht es dir heute noch so dass du ab und zu das Glück hast was ganz Neues zu hören wo du sagst wow hab ich nur nie erlebt.

00:53:06: Ich glaub ehrlich gesagt ne dieses ganz neu, so ein Dreich oder in dem Fall fünf, drei Jahren sehr viel einfacher.

00:53:21: Heute ist ja eigentlich für die Masche unmöglich.

00:53:25: also nur um bei der Beschreibung zu bleiben und nur da Menschen im Sound zu finden.

00:53:30: Dazu sind einfach zu viele Leute mit sehr ähnlichen Mitteln in der Lage auszuprobieren.

00:53:40: Nee ich glaube dass der Zug so ein bisschen abgefahren.

00:53:44: Also geht, wie wir eben durchsprachen nur über Reduzierung.

00:53:49: Ich lasse das aus, mach' das auf keinen Fall... Nur auf diesem Wege mit draufschippen.

00:53:56: und guck mal ich hab noch das und ich habe noch ein Orchester, ich hab dieses, ich habe siebzehn Sänger und noch einen Kinderchor.

00:54:02: Auf dem Weg wird man da nicht mehr hinkommen.

00:54:03: Es hat alles irgendwie schon mal geben sozusagen?

00:54:06: Schichten

00:54:08: würde nicht mehr funktionieren ist wenn dann

00:54:11: Minimieren.

00:54:12: Reduktion,

00:54:12: Reduktions und Reduktionen.

00:54:13: Pass auf!

00:54:14: Da sind nur noch zwei Elemente.

00:54:17: Auch da wird man sagen das hat es natürlich schon gegeben aber jetzt nicht mit dem Text immer wieder... Und das ist ja ein bisschen auch das was die Popmusik am Leben hält.

00:54:29: Immer wieder neue Kombinationen derselben Elemente.

00:54:34: Ich frage mich eh wie kann Musik sich immer wieder so neu kombinieren?

00:54:38: Das muss doch irgendwann fertig sein, aber ich bin froh, dass sie nie fertig wird.

00:54:42: Es gibt ja auch schon den Fallen, wo du sagst, guck mal ... Ja, gab's schon.

00:54:46: Aber ich hör das jetzt halt von dir und von dir bedeutet es mir was ganz anderes oder mehr.

00:54:52: Oder erst dadurch höre ich überhaupt zu.

00:54:55: Weißt du?

00:54:56: Weil eine neue Stimme auf eine Sache kommt zum Beispiel.

00:54:58: Ja,

00:54:58: da wollte ich dir vertraue, die ohnehin zuhörte.

00:55:02: Okay.

00:55:04: Die anderen haben's auch gesagt, aber du hast gerade gesagt, ah, weißt du... Ich glaube, das ist auch schon vor drei Jahren ein bisschen so gewesen.

00:55:16: Dass man aufheucht ... Nee,

00:55:18: dass es auch ein bisschen darauf ankommt, wer ...

00:55:20: Ich würde gerne noch mal ein bisschen auf Sprachgefühl kommen.

00:55:24: Anders auch gefragt würde Goethe heute einen guten Rapper abgeben?

00:55:27: Das heißt immer, der Moses-Goethe-Fan kann man so sagen aber er muss halt vor allen Dingen Fan von den Leiden des Jungen Werter und der Moses hat auch in der Schule und Göttegedichte durchgenommen.

00:55:43: Und da hatte ich ... ja, und?

00:55:47: Weißt du?

00:55:50: Also diese Phase ein bisschen danach war es wirklich so Rhymes.

00:55:59: Sag mal was sind Rhyems?

00:56:01: Verse oder Texte?

00:56:02: Nein,

00:56:02: Rhyme!

00:56:02: Rhyeme.

00:56:03: Wirklich Rhymer.

00:56:04: Also Rhyms kann auch Texte bedeuten wie Beats nicht das Drumming sondern ein Stück Musik auf das man.

00:56:13: Das ist sehr verwirrend, finde ich auch.

00:56:16: Aber ich meinte Reimer, ne?

00:56:21: Bei denen du nicht sagst... Oh Mann!

00:56:23: Wie hat er den Reim

00:56:24: gefunden?!

00:56:25: Ist eigentlich neben der Sache.

00:56:28: Ey vielleicht mag das für die Zeit.

00:56:31: Wahnsinn dass er dann ein Reim gefunden hat.

00:56:34: Sein aushaltiger Perspektive ist aber gar nichts wie es halt immer ist weil wir darauf aufbauen.

00:56:39: Mag alles sein.

00:56:44: Das, was ich an Goethe faszinierend finde ist jetzt nicht der... Guck mal wie oft sich das reimt.

00:56:51: Weil ich das ganze ja da gar nicht ne?

00:56:53: Also gibt's halt einen Reim und mich, wie gesagt, auf Takt oder dergleichen.

00:57:00: Und wenn ich ehrlich bin, dann scheint mir das auch wichtiger zu sein.

00:57:05: Dieses kindliche, oh guck mal ich hab noch ein Reim!

00:57:10: Und irgendwann landen wir dann an dem Punkt wird da was gesagt dass Wie Hesse sagt, mir irgendwie Lebenshilfe ist.

00:57:22: Das hilft beim Überwinden des schweren.

00:57:28: Kommt es dann halt auf den Reim an?

00:57:30: Da geht's auch um das treffende Wort zu finden und ich glaube in gewissem Maße die Fähigkeiten sind... Ohne die gehts auch nicht!

00:57:44: Aber auch die Bereitschaft der Öffnung.

00:57:48: Also diese beiden Dinge müssen da wirken.

00:57:51: Okay.

00:57:53: Ja, man muss natürlich ... Ich glaube, ich muss schon auch was beobachtet haben, dass du abbilden willst wie der Begöte den Werter sagen lässt, ne?

00:58:05: Ich hab's gewandelt in Vortreffliches Erkennen uns aufzuschreiben wagen.

00:58:08: bei ihm heißt es, wer beschreibt da einen Typ, der im Feld steht und malt vortrefferliches Erkennungsfester halten wagen.

00:58:17: Glaubt!

00:58:19: Macht nichts, aber mir ist überhaupt aufgefallen in vielen Podcasts.

00:58:22: Du kannst also wirklich stichfest Philosophendichter Autoren zitieren?

00:58:28: Ja nur die, die ich habe mir abmerken können!

00:58:31: Aber das kann nicht jeder... Ich

00:58:33: frage mich mal ab bei irgendetwas was wird peinlich.

00:58:36: Ich frag mich, habt ihr das schon in der Schule geholfen?

00:58:38: Warst du gut im Deutsch?

00:58:39: Also im Fachdeutsch?

00:58:42: Schon.

00:58:44: Jetzt hab' ich ja immer interessiert.

00:58:47: Und wie spontan kannst du rappen?

00:58:51: Könntest du jetzt überhaupt nicht.

00:58:53: Also auch hier, wir können sagen Rhymes bieten.

00:58:59: diese Begriffe wandeln sich halt auch über die Zeit.

00:59:03: das was früher Freestyle war ja wirklich ein Improvisieren heute nennt man ja alles mögliche Freestyle dass kein rechtes Konzept hat.

00:59:14: also da gibt es einen ständigen Wandel in der Bedeutung der Begriff.

00:59:18: aber das was Also das, was ursprünglich Freestyle genannt wurde.

00:59:24: Das hab ich nie gekonnt!

00:59:27: Sondern du... Ich

00:59:28: bin Blockstift durchstreichen nochmal neu schreiben und guck mal hier da heute in einem Word-Dokument neuen Kommas wäre besser.

00:59:37: Ah jetzt hab' ich's noch einmal gehört.

00:59:38: also ne mach eine Aufnahme davon.

00:59:41: Nein guck ma das mag sich so in deiner Vorstellung geschrieben da so rein aber mit ihm gesprochen wird es nie funktionieren.

00:59:47: Es wär schöner wir setzen das dahin.

00:59:51: immer wieder auseinandersetzung damit und noch mal, hier nochmal schleifen.

00:59:56: Weil es was macht oder ist das wirklich eine schwere Geburt?

00:59:59: Es ist beides.

01:00:00: Ich mache mir Freude, mach hoch Herr Schämm, sonst würde ich's gar nicht machen.

01:00:04: Aber da ist schon auch die Pflicht da alles aus meiner Perspektive bestmögliche aufzuholen.

01:00:13: Was das nicht loslassen zu können bis ich davon überzeugt bin, guck mal besser kriegst du nicht hin!

01:00:18: Das ist ja nun wirklich das Gegenteil von dem, was man da Freestyle nannte.

01:00:22: Aber wirklich einfach das Gegend am anderen Ende!

01:00:30: Jetzt habe ich noch ein anderes Thema, das ich gerne ansprechen möchte und du bist sehr gläubig.

01:00:35: Gott ist dir sehr wichtig.

01:00:39: Als gläubeger Mensch wie praktizierst du deinen Glauben?

01:00:43: Und wie stehst du zur Institution Kirche?

01:00:48: Ein bisschen große Frage,

01:00:49: ne?!

01:00:52: Die richtige Frage zum Wein.

01:00:55: Ja, ich würde erst mal sagen dass also die Frage nach einem Schöpfer ein bisschen philosophisch ist aber die Beantwortung derselben zumindest so wie ich es zu beantworte auch eine Gelebenshilfe ist.

01:01:19: und beruhigend also natürlich Vorstellung eines gerechten liebenden Schöpfers.

01:01:28: Auch hier wieder, wer hat mir in den letzten Monaten großen Halt gegeben?

01:01:34: Aber ich würde sagen gibt mir Grundsätzlich halt.

01:01:39: Ich würd auch sagen das mich ohne damit behaupten zu wollen dass ich ein guter Mensch bin.

01:01:44: aber ich glaube dass es darin leben also darin Leben zu wollen das so zu empfinden natürlich auch dazu führt dass ich gewisse Dinge unterlasse.

01:02:02: Das klingt so, ja, guck mal da ist das Geboten.

01:02:04: Jetzt machst du das?

01:02:05: Sondern... Aber auch hier ist es so ein Schleifen, ne?

01:02:09: Wo man

01:02:09: jetzt gewisse Dinge unterlassen wird.

01:02:10: zum Beispiel ich lüge nicht oder ich schlage nicht.

01:02:15: Ich schlage mich, weil sie es im Geburt durch nicht kennen.

01:02:17: aber der Wunsch dem gerecht werden zu wollen auch mit den Verständnissen ist du das ist nicht um gottgefällig zu sein sondern dass eine Anleitung zum Glücklichsein Ist schon Teil meines Lebens, auch wenn ich dem nicht immer gerecht werde.

01:02:32: Ich will das wirklich nicht sagen.

01:02:34: Aber das ist immer wieder vor Augen zu haben!

01:02:37: Aber du bist jetzt kein Kirchgänger?

01:02:38: Du bist ja auch glaube ich nicht protestantisch oder katholisch... Doch

01:02:41: ich war protestantig, bin halt irgendwie mit... ...einzehnzig-vierzehnlich auf der Kirche ausgetreten.

01:02:48: Aber auch hier wieder in den letzten Monaten mein Onkel, der mich tauchte, da war es ein bießbarer langer Zeit zu einer Kirche Vorstand.

01:03:03: Und die Gespräche mit dem so in jüngster Zeit, die haben mir schon große Freude gemacht.

01:03:08: und ich finde auch die Idee eines Hauses, guck mal da ist ein Symbol drauf, da treffen sich Leute diese Perspektive teilen, die diese Hoffnung teilen oder diese Gebote kennen.

01:03:20: So finde ich schon eine großartige Idee.

01:03:22: Allein gewinne ich den Eindruck dass das in der Umsetzung auch gewisse Schwächen hat.

01:03:29: könnte man argumentieren wie Alles in dieser Welt.

01:03:34: Aber das ließ mich davon ein bisschen ablassen und wie glaube ich heute viele Leute sagen würden mir so mein eigenes Ding zusammen zu basteln?

01:03:50: Was sind denn die größten Schwächen für dich, also wenn wir jetzt auf die katholische Kirche ...

01:03:55: Das kann ich gar nicht sagen weil ich ...

01:03:57: Protestantische Kirchen, Entschuldigung!

01:03:59: Ja, die mehr misszielen... Aber ich würde jetzt ungern auf Details eingehen, weil es auch so was Anklagen ist.

01:04:10: Ich kämpfte sehr dafür konfirmiert zu werden.

01:04:16: Also das war schon ein Wicht in meinem Leben und die Auseinandersetzung mit der Bibel ohne dass ich behaupten würde biblifest zu sein ganz bestimmt nicht aber ein paar Sachen gelesen.

01:04:29: Das hilft mir glaube ich in vielerlei Hinsicht auch.

01:04:34: Jetzt kommen wir zu einem Ganz Easy-Part, möchte ich sagen.

01:04:39: Ich nenn's die Isas Banalitätens.

01:04:42: Sag dir, wie ich das mal sagen darf, dieser Trost den ich daran finde und diese Halt, das halte ich für ganz wichtig.

01:04:48: Ja, dann sagst du es nicht.

01:04:50: Nur dass in den letzten Monaten... Der Wein

01:04:52: macht natürlich die Zunge locker aber die Präzision lässt so ein bisschen nach.

01:04:57: Was muss man sagen?

01:05:00: Ist beim Schreiben übrigens auch so, ne?

01:05:03: Macht viel einfacher für mich irgendwas aufs Blatt zu bekommen!

01:05:06: Aber niemals würde ich nach einer Flasche Wein sagen, so geben wir es raus.

01:05:11: Sondern darauf müssen wir uns morgen noch mal... Also geil, dass wir jetzt rausbekommen haben!

01:05:16: So aufs Blatt kam überhaupt.

01:05:18: Wir müssen uns morgen nochmal in Ruhe angucken?

01:05:20: Ja, es gibt ja für viele so Impulse.

01:05:22: Andere gehen joggen um einen einstiegenden Text zu finden oder meditieren erstmal.

01:05:28: Sport ist da wirklich auch super.

01:05:29: Ich

01:05:29: glaube wichtig ist das man die Methoden wechselt.

01:05:32: Das ist nicht nur eine Methode geht.

01:05:34: Ganz ehrlich auch ganz wichtig Was schuldige ich oder brach dich?

01:05:37: Gar nicht, gar nicht das Problem.

01:05:40: Wir waren bei

01:05:41: Isas Banalität.

01:05:44: Kannst du dich an deine erste Party erinnern auf die Du eingeladen warst oder die Du vielleicht sogar selbst geschmissen hast?

01:05:52: Nee, ich denke an so Kindergeburtstage gerade.

01:05:55: Die habe natürlich nicht ich geschmessen sondern meine Eltern organisiert und ich teilte neulich einem Throwback Thursday auf Insta ein Bild meiner.

01:06:07: Das ist nicht meine richtige Cousine, aber ich habe die Cousininnen und mehr.

01:06:11: Und hab sie auch darin markiert!

01:06:13: Und du erinnerst dich an diese Party?

01:06:15: Gab's da Würstel-Schnappen oder was ist das für Musiklieb?

01:06:18: Ja, so richtig.

01:06:19: Wenn ich ehrlich bin, erinnere ich mich nicht.

01:06:20: Das ist ein Bild, das sie mir auch schickt

01:06:22: von ein

01:06:24: paar Jahren.

01:06:26: Aber ich bin gerade durch viele alte Fotoordner gegangen.

01:06:33: Da sind ganz viele Dinge, an denen ich überhaupt keine Erinnerungen habe... Und dennoch ist es schön, für mich das zu sehen.

01:06:39: Es gibt auch ein paar Sachen an denen ich eine Erinnerung habe und jetzt selbst geschmissen oder wirklich von dem der die Feier veranstaltete eingeladen worden zu sein.

01:06:56: Das muss ja so ab zwölf, dreizehn oder so ausgelesen sein?

01:07:00: Ja, also die Nierenlicht fahrt

01:07:01: nicht mit Lips.

01:07:04: Die Eltern haben dich eingeladen, ne?

01:07:05: Ja.

01:07:06: Nee ich meinte schon so

01:07:07: die

01:07:07: Pubertäts-Fadis.

01:07:08: So die ersten im Keller wo dann auch mal Mädchen waren.

01:07:13: Also bei mir war auf den Kindergeburtstag alles bunt gemischt aber nicht dieses...

01:07:18: Danke mach mal bei dir noch!

01:07:21: Dass du dich an die erste Schallplatte nicht erinnern kannst das weiß ich wiederum aus einem anderen Podcast der Soundtrack meines Lebens.

01:07:27: Du bist ja immer in einen Plattengeschäft gegangen.

01:07:30: vielleicht erinnerst du dich mittlerweile doch daran

01:07:33: Sind wir bei RAV-Rackets oder Marions?

01:07:36: Irgend ein Schuppen, wo du in Frankfurt deine Schallplatten gekauft hast.

01:07:41: Aber...

01:07:42: Also es gibt zwei Läden die ... von denen ich sagen würde, die könnten die Läde sein, in denen ich die ersten Platten kaufte.

01:07:50: Das eine ist Radio Hanik im Röllheim schon lange nicht mehr gibt und das andere ist RAVs Rackets, dass auch schon lange, langer nicht mehr an der Hauptwache gibt.

01:08:02: Und es sind auch ganz andere Platten, die ich da kaufte als die, die dann später für mich wichtig wurden.

01:08:08: Ja, da gab's dann Mariams Schall-Vlatten-Boutique, City Music in der ... keine Ahnung wie die eben heißt am Hauptbahnhof und später Saturn auf der Bergerstraße.

01:08:20: Aber so die erste, wo du deine leuchtenden Augen gesagt haben, boah das ist jetzt mein erstes Goldstück?

01:08:26: Ich kann auch überhaupt nicht auseinanderhalten was meine Eltern mir schenken, was ich mir kauft.

01:08:30: Okay verstehe.

01:08:31: Irgendwann ... Ich glaube, da war ich noch an der Grundschule.

01:08:40: Meine Eltern hatten echt einen guten Musikgeschmack.

01:08:42: Das ist ein Segen hatte ich auch diese Kindheit.

01:08:46: und dennoch mein Vater hat mir Gitarre spielen beigebracht mit mir gesungen gemacht getan Und als ich da anfing Platten zu sampellen, griff ich auch wieder auf den Fundus meiner Eltern zurück.

01:08:59: aber in der Zwischenzeit musste ich natürlich so dass euch heute Emanzipation nennen würde irgendwie durchlaufen.

01:09:09: Ich sehnte mich halt mit zehn oder neun, nach was das meine Eltern auch schockierte und fand es auch.

01:09:19: Nämlich?

01:09:20: Ja, Kiss!

01:09:21: Okay die mit den angemalten Gesichtern.

01:09:25: Und ich hab ab damals nur Kiss gehabt.

01:09:30: Das war natürlich etwas, was mir diese Idee, ich muss jetzt Schlagzeug spielen dabei sehr entgegen kam oder mich darin unterstützte.

01:09:40: Kann sein, dass meine Erstplatte, die ich mir selbst kaufst, eine Kistplatte war.

01:09:43: Okay.

01:09:44: Kommen wir zuerst in Ernüchterung im

01:09:46: Leben?

01:09:46: Meine Sache sagen darf ... Weißt du was der Bertelsmann-Club ist?

01:09:50: Ja!

01:09:50: So ein Bücherklub.

01:09:51: Genau.

01:09:53: Meine Eltern waren da mitgelegt.

01:09:56: Wie seid ihr so?

01:09:57: Ist ja auch schwer.

01:09:58: Wollen jetzt gar nichts.

01:09:59: Dann gaben die mir diesen Katalog und das war so ein Heftchen.

01:10:02: Suchte halt etwas aus.

01:10:04: Gab es aber auch Tonträger.

01:10:06: Ja, Sein.

01:10:06: Ja.

01:10:08: Hörst dir.

01:10:10: So, dann wie gesagt... Ach nee!

01:10:13: Dann kommen wir doch auf das erste Kinderbuch.

01:10:16: Kannst du dich erinnern?

01:10:17: oder falls nicht?

01:10:18: Gibt es ein Buch wo du sagst also was sollte man kleinen Kindern vorlesen wenn du jetzt Märchenonkel wärst oder sowas?

01:10:26: Das kann ich überhaupt nicht sagen.

01:10:28: aber Ich Erinnere mich an Zweierlei.

01:10:33: Erstens las ich in der Grundschule sehr gerne Bücher über einen lustigen Briechträger namens Pitya Puck.

01:10:43: Kennst du

01:10:44: die?

01:10:45: Ja, ich habe auch keine Idee mehr wie das war.

01:10:48: Aber ich erinnere mich an den Namen und dann gab es damals schon faszinierender Weise was heute natürlich das einfachste der Welt ist aber personalisierte Bücher.

01:11:03: Du konntest irgendwie eintragen ja dass mein Onkel, meine Mutter, mein Vater bla bla bla und einen Gassenbuch bekommen mit deinem und den Namen der Menschen um dich herum.

01:11:12: Ja, das hat man weiter gereicht und da hat man eingetragen was man für Hobbys hat.

01:11:16: Nein

01:11:17: nein nein!

01:11:18: Das war eine Geschichte die es gab.

01:11:21: Die wurde einfach nur personalisiert.

01:11:23: also die Rollen wurden Leuten zugeteilt aus deinem Umfeld.

01:11:27: Das

01:11:27: ist mir vorbeigegangen.

01:11:27: Ich habe es vorgesagt,

01:11:28: guck mal deren der heißt so und so mein Onkel dieses jenes hast dann irgendwie keine Ahnung.

01:11:35: in meiner Vorstellung wird es vier bis acht Wochen gedauert haben hast ein Buch zu beschickt bekommen Dass es nur einmal gab.

01:11:41: Die Geschichte gab's natürlich immer wieder, aber die Rollen waren Leute aus deinem Leben.

01:11:46: Das hat mich unglaublich fasziniert.

01:11:48: Das

01:11:48: glaub ich ja!

01:11:49: Wie gesagt, das kenn' ich höchst zum ersten Mal

01:11:52: und... Aber ist ja klar dass das heute dauernd gibt?

01:11:53: Ja, ja.

01:11:55: Gut also, die erste Ernüchterung im Leben.

01:11:58: Also ne der jungen Moses-Panel will jetzt sagen Boah, ich hab dauerend irgendwelche Änrifterungen bekommen.

01:12:03: Es war alles nicht wie ich mir vorgestellt habe Und das stimmt, ne?

01:12:06: Ich hatte natürlich auch viel Vorstellung, muss ich sagen.

01:12:09: Ich habe oftmals Dinge erlebt, die ganz anders waren als ich mir vorstellte.

01:12:13: Erste kann ich dir nicht sagen aber eine sehr einschneidende war... ...als ich mit zwölf Dreizehn an der Hauptwache... ...an der wir gerne rummingen von dem Sicherheitsdienst des damaligen SVV Frankfurter Verkehrsbetriebe für eine glaube ich ... geschlagen wurde.

01:12:44: Also du bist echt ein Kind, ... ... wirst von denen abgeführt,... ... weil dir nicht alles mit dem machen lässt... ... ein bisschen deren Kämmerlein... ... oder einer schlägt also einen erwachsenen Mann, ich... ... irgendwas zwischen zwanzig und dreißig, ne?

01:12:58: Schlägt halt einem Kind mit der Faust in den Magen.

01:13:03: Da habe ich schon so ein bisschen Vertrauen verloren!

01:13:06: Und das, weil du aufmüpfig warst oder was?

01:13:08: Ja klar!

01:13:08: Der kam an und dann strummte mich mit seinem Bauch,

01:13:10: ne?!

01:13:12: und glaubte, mich damit einschüchtern zu können.

01:13:14: Und ich würde jetzt sagen in meinem Glauben an den Rechtsstaat, so pass auf das kannst du machen mit wem du willst aber nicht mehr mir, und hab das gleiche mit ihm getan.

01:13:22: Also wie gesagt war eigentlich die erste Erfahrung.

01:13:25: Aber das ist eine, an die ich mich heute keine Ahnung ... fahren vierzig Jahre später noch erinnern.

01:13:34: Schöne Ihre Frage Die Erste Liebe.

01:13:37: Glaubt dich?

01:13:38: Schöner.

01:13:38: Das sag' ich auch nicht.

01:13:39: Auf jeden Fall eine.

01:13:42: Unerwiderte.

01:13:45: Ganz einfach,

01:13:46: ganz einfach!

01:13:47: Ja ich habe mich eh gefragt.

01:13:48: also es gibt ja den Mythos vom Mann mit der Gitarre am Lagerfeuer dem die Frauenherzen zufliegen.

01:13:54: kann man das als Rapper in Rödelheimen in den achziger Jahren auch von sich behaupten?

01:14:03: Basist, ne?

01:14:06: Der Bassist ist so gewissermaßen der Braschist.

01:14:09: Das stimmt einfach nicht, ne.

01:14:10: Es gibt eine Welt die heißt, der Bassist sei ein Arschloch.

01:14:15: Aber jetzt gerade bei Böse Onkels, pass auf, der bassist ist Stefan Weidel, oder was.

01:14:20: das Ding... Ja keine Ahnung!

01:14:24: Mich glaubt nicht, nee.

01:14:26: Ne.

01:14:29: Letzte banale Frage dein Leibgericht.

01:14:33: Ich glaub Pizza.

01:14:35: Ah, ich hab mal so ein Rezeptbuch

01:14:38: verschwinden.

01:14:39: Ja das vegane!

01:14:39: Und ich dachte

01:14:43: dann auch noch ein bisschen aus einer Gesetze okay wie machst du jetzt die Pizza wirklich selbst?

01:14:47: Bei mir ist ja immer so alles so ein bisschen Freestyle, dass dann aufschreiben zu müssen damit es irgendjemand nachkochen kann war echt ein Kampf.

01:14:55: aber es hat mich auch große Freude gemacht weil nochmal probieren, nochmal bohren ah nee so ist wirklich besser.

01:15:03: in meinem Leben wäre das einfach ok.

01:15:04: jetzt anders auch gut Mal gucken wir was nächstes mal machen ... ähm, gewesen.

01:15:11: Also so selbst eine Pizzamahn ist schon toll!

01:15:14: Na in den eigenen vier Wänden... mit den Menschen und nicht herum die da halt da haben willst.

01:15:20: Aber es natürlich auch toll bei Leuten, die nichts anderes machen um uns mit Leidenschaft tun zu probieren.

01:15:30: Zu welchen Ergebnissen die gelangen?

01:15:32: Mit so einer richtigen Holzofen.

01:15:34: Ja, klar.

01:15:36: Aber ich finde das nie... Die Ergebnisse im normalen Ofen mit so einem Pizzastein,

01:15:41: auch beachtlich

01:15:42: sind.

01:15:42: Viel besser als ich es in Erinnerung habe aus den Achtzigern, was meine Eltern das gemacht haben?

01:15:49: Aber ja klar ... Schei der Ofen hilft natürlich!

01:15:55: Klar schön.

01:15:59: Wir kommen jetzt zum Ausklang.

01:16:03: Weil

01:16:04: angenommen du wärst jetzt dieser Podcast hat Zukunft und du bist Fünf Jahre wieder zu Gast hier.

01:16:10: Was würdest du dir wünschen, dass ich dich fragen kann?

01:16:15: Irgendwas wie sensationell in Mosfiasten das hingekriegt.

01:16:19: Aber dazu muss ich entsprechend hinkriegen von dem ich jetzt noch keine Ahnung habe.

01:16:25: Ja und dann darfst auch Du eine Frage an den nächsten Gast hinterlassen!

01:16:29: Mein nächster Gast wird Günther Siegel sein von der Spider Murphy Gang.

01:16:33: Skandal um Rosi, die werden nächstes Jahr fünftig.

01:16:36: Und er ist tatsächlich in Karlsruhe aufgewachsen.

01:16:39: und dann bevor er nach München ging.

01:16:42: Was würdest du ihn gerne fragen?

01:16:43: Ich

01:16:46: glaube ich würde ihm gerne das gleiche fragen, dass sich die meisten Leute fragen will.

01:16:54: Du hast nur diese eine Möglichkeit, hast so einen Rat für mich!

01:16:59: Also immer mit der Idee, dass er mir wohl gesonnen ist und mein Bestes will, sagt guck mal Wenn ich das vorgewusst hätte, macht dieses Machines diese eine Sache.

01:17:13: Das was du für den Hebel hältst!

01:17:19: Wow und was würdest du so jemandem sagen?

01:17:23: Das schreit jetzt danach dass ich das von dir wissen will.

01:17:27: Was ist dein Hebel?

01:17:34: Also ich glaube der Hebel für uns alle ist mitgefühlt.

01:17:39: Dass sofort dieser Welt zu einer besseren Macht wäre meine Auffassung nach Mitgefühl nur ... ist aber so, dass es auch eine Grenze hat.

01:17:55: Wenn alle sofort Mitgefühle hätten, wär das die Lösung unserer Probleme.

01:18:01: Aber ne Welt in der du und ich Mitgefülle haben?

01:18:05: Aber er nicht.

01:18:07: Wenn du nicht Problemen.

01:18:08: Mhm.

01:18:09: Weißt

01:18:11: du, was ich mein?

01:18:12: Ja!

01:18:15: Für ein gewisses Wachstum halt ich auch Mitgefüll für ... ziemlich nen Schlüssel.

01:18:20: Aber wie gesagt, in einer Welt, in der die anderen das nicht haben, wirst du noch irgendwas anders brauchen.

01:18:24: Ja.

01:18:25: Glaub ich.

01:18:27: Ähm... Hiermit hätte ich deine Frage einfach nicht beantwortet?

01:18:33: Doch!

01:18:34: Dein Hebel ist Mitgefühl.

01:18:36: Ja, wie gesagt ... Ich weiß ja, dass er wenn Du der Einzige bist den anwendet auch nicht vorankommt.

01:18:43: Ja

01:18:43: okay.

01:18:44: Ich glaube, das ist jetzt so ein Freestyle zu fürchterlicher Darüber.

01:18:50: Ich hab diese Frage, aber ich habe keine Antwort darauf.

01:18:52: So fürchterlich!

01:18:55: Ich glaube das eine gewisse Zuversicht viel mehr an Kraft hat als wir so im Moment darin erkennen.

01:19:04: Jetzt hab' ich auf der anderen Seite halt auch schon kompletisch Spinner getroffen, wahrscheinlich wie kommst du da rauf?

01:19:09: Es geht doch so nicht, vielleicht soll alles funktionieren... Aber ihr wisst ja auch in meiner Kunst und in der Reflexion auf mein Leben habe ich mich halt auch immer mit so gewissen Gauß-Szenarien auseinandergesetzt, die mein Leben nicht besser gemacht haben.

01:19:30: Wer weiß was mir dadurch erspart blieb, wenn wir nie erfahren.

01:19:34: aber ich glaube Ich habe Tiefe mit Schwere verwechselt in meiner Arbeit In einer gewissen Phase und glaub dass es auch negative Einflüsse auf mein Leben hat

01:19:56: Was du ja irgendwann auch überwinden wolltest, mit helleren Songs.

01:20:02: Wurde es dann auch besser?

01:20:04: Ich meine Ja!

01:20:06: Jetzt würde ich dich, weil's einfach zu gut zu deinem letzten Album passt um letzte Worte für heute bitten.

01:20:16: Ich verkenne meinen lieben Vater Zitian der da sagte the life you save may be your own.

01:20:22: Live?

01:20:23: The Life You Save May Be Your Own.

01:20:25: das Leben des Tourettes könnte dein eigenes sein.

01:20:28: Danke.

01:20:30: Herzlichen Dank für's Daumen!

01:20:31: Ich sag danke, schön dass du da warst.

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